Bericht zur Bezirksversammlung

 

Am 12.12.2018 waren Tamara, Danny und Helle eingeladen, vor dem Ausschuss Bildung und Sport der Bezirksversammlung unsere Situation darzustellen. Dem Aufruf an die Mitgliedschaft, an diesem Abend Präsenz zu zeigen, folgten immerhin 20 Mitglieder.

 

 

 

Nachdem die allgemeinen Tagesordnungspunkte im Schnelltempo abgearbeitet worden sind, begann Danny mit der Vorstellung unseres Vereins: Wo wir herkommen, welche Werte uns wichtig sind und welche Ziele wir haben. Helle stellte danach dar, wie unsere derzeitige Situation rund um die Trainingsplätze ist. Das erste Staunen und Raunen ging durch die Versammlung, als die Anzahl der Trainingsplätze genannt wurde, auf denen wir trainiert haben oder aktuell trainieren. Tamara schloss den Vortrag mit unseren Visionen und langfristigen Zielen ab. Alle drei hatten vor allem im Sinn, den Teilnehmern die aktuelle Situation klar zu machen. Es wird nämlich immer viel über aber zu selten mit uns geredet. 

 

Danach folgte die Fragerunde. Es war schön zu sehen wie fast alle Mitglieder des Ausschusses auf die Situation reagierten. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass ein Verständnis für unsere “nervige” Art gewachsen ist. Herr Güldner aus der Verwaltung betonte zudem immer wieder, wie einzigartig wir im Bezirk sind. Andere neu gegründete Vereine geben sich mit viel weniger zufrieden und stehen nicht ständig auf der Matte. Zugesichert wurde uns, dass wir weiterhin Trainingszeiten in Eimsbüttel finden werden. Leider nicht langfristig, sondern immer Halbjahr für Halbjahr. Erneut wurde uns aber klar dargelegt, dass es in Eimsbüttel keine langfristige Perspektive auf was Eigenes geben wird. Dabei betonte er immer wieder, dass man ja jemand was weg nehmen müsste, bevor wir was Neues bekommen. Der Einwurf von Tamara, dass wir das nicht glauben wollen, wurde zur Kenntnis genommen. 

 

Auch der Steinwiesenweg war ein Thema. Es ging natürlich um das Flutlicht. Einige Fraktionen standen der aktuellen Situation fassungslos gegenüber, weil es mit einem Einsatz von Mitteln eine sofortige Verbesserung geben kann. Aus der SPD Fraktion kam dazu der Hinweis, dass ab nächstem Jahr am SWW die Bagger rollen, es also überhaupt kein Sinn ergeben würde, da noch zu investieren. Das lassen wir mal so unkommentiert stehen. Auch die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit dem SVE wurde abgefragt, warum man da nicht mal reden könne. Sowohl Tamara als auch Herr Güldner erklärten die sehr verfahrene Situation und stellten heraus, dass der HFC Falke dort sehr engagiert ist, aber die andere Seite dieses Engagement nicht erwidert. Die Fraktionen fragten immer wieder, ob es denn keine Möglichkeit gibt, uns kurzfristig, aber auch langfristig zu helfen. Unverständnis machte sich in Teilen breit. 

 

Zum Abschluss wurde noch aus den Fraktionen gefragt, wie wir denn am Ball bleiben können und welche Chancen neue Vereine haben, überhaupt langfristig in Eimsbüttel eine Heimat zu finden. Hier wurde unser Einsatz gelobt und klar gemacht, dass dieser wichtig und einzigartig ist. Vor dem Schlusswort des Vorsitzenden gab es noch den Hinweis, dass das Amt und wir prüfen sollen, ob es nicht Schulen gibt, mit denen wir Zusammenarbeiten können. So könnte man sich Plätze für Trainingseinheiten dauerhaft sichern. Konkrete Tipps zu Plätzen an Schulen wurden von Herrn Güldner mit der Antwort versehen, dass der ETV dort schon einen Vertrag hat.

 

Mein Fazit:
Wir haben in der Versammlung unser Anliegen nicht nur durch die drei Vortragenden deutlich gemacht, sondern es ist den Fraktionen aufgefallen, dass wir so zahlreich erschienen sind. Unsere Taktik ging hier also auf. Eine kleine Kritik an uns alle: Ich hätte mir gewünscht, dass die Stühle im Saal für die Besucher nicht ausgereicht hätten. Nur wenn wir Präsenz zeigen und unser Anliegen immer wieder in den Vordergrund drängen, nur so werden wir gehört werden. Im Präsidium sind wir mittlerweile im regen Kontakt mit einigen politischen Fraktionen, die unser Anliegen unterstützen wollen. Diese Arbeit ist sehr wichtig, nur so bleiben wir im Gespräch. Deutlich erkennt man das daran, dass die Entscheidung am SWW keine Heimat haben zu können, eine politische Entscheidung war. Die Verwaltung wurde davon genauso überrascht wie wir. Unser Anliegen und vor allem unsere Vision wurde verstanden und ist in den Köpfen der Teilnehmer angekommen. Nun müssen wir alle dazu beitragen, dass wir dort bleiben.

 

Also ein Aufruf ,vor allem an die Eimsbüttler unter euch: Sprecht die Politiker an, wenn ihr einen Stand seht, fragt nach, was sie für Vereine tun wollen und können, die in Eimsbüttel Sport betreiben wollen. 

 

Eine weitere Zusammenfassung findet ihr hier: Sportplatznot kann existenzbelastend für HFC Falke in Eimsbüttel werden

 

Das Zitat des Abends kam von Helle: “Die Bedingungen in HH sind nicht dazu geschaffen, dass Fairness zwischen den Vereinen entsteht!”

 

Florian