HFC Falke e.V. – FC St. Pauli III (3.Spieltag Bezirksliga Nord)

Saison 2018/2019

Bezirksliga Nord

3.Spieltag Bezirksliga Nord

Rudi-Barth-Stadion

19:00 Uhr

 

HFC Falke – FC St. Pauli III 2:2 (1:0)
Rudi-Barth-Stadion (Rasen), Waidmannstr. 17, 22769 Hamburg
Freitag, 10.08.2018, 19:00 Uhr

 

Wenn man bei einem Unentschieden von zwei verlorenen Punkten spricht, sagt das etwas über den Frust nach dem Spiel aus. Völlig unnötig brachte Falke die Gäste durch rund 20 Minuten Tiefschlaf nach der Pause ins Spiel zurück und konnte noch froh sein, dass diese Phase nur mit zwei Gegentoren bestraft wurde.

 

Die ersten 45 Minuten gehörten klar den Hausherren. Folgerichtig ging der HFC nach 17 Minuten in Führung. Koster, von Schümann bedient, schob den Ball aus fünf Metern ins leere Tor. Weitere Möglichkeiten bis zum Pausentee blieben ungenutzt, denn sowohl Weißner (26.), Herrmann (40.) und Haras (41.) hatten ihr Visier nicht richtig eingestellt.

 

Einzig Alex Müller hätte das Spiel auf den Kopf stellen können. Nach Falke-Ballverlust im Aufbauspiel wurde er von Koch mustergültig bedient, doch schaffte er es den Ball aus 16 Metern nicht im halbleeren Tor unterzubringen (35.). Nach dem Seitenwechsel ließ die Falke-Deckung ihn völlig blank im Fünfer stehen und er brachte den Ball akrobatisch zum Ausgleich im Netz unter (50.).

 

Den Doppelschlag machte Beilmann perfekt. Bei einem langen Ball verschätzte sich Pagenkop und der Torjäger der Braun-Weißen schoss ins leere Tor ein – 1:2 (53.). Einen weiteren Treffer vergab Beilmann (60.) nach einem Konter. Ebenso wurden die Angriffe der Gäste teils nicht konsequent zu Ende gespielt, so dass Falke nach der Einwechslung von Leuthold wieder ins Spiel zurück fand.

 

Nach 66 Minuten lag der Ball zwar im Tor, doch wurde dieser Treffer richtigerweise wegen eines Handspiels nicht anerkannt. Schönfeld verpasste einen Flugkopfball und beförderte das Runde per Kraulbewegung ins Eckige. Zwingende Chancen ergaben sich fortan aber nicht und so fiel der Ausgleich aus dem Nichts. Leuthold hielt aus 30 Metern drauf und überraschte Torsteher Deters – 2:2 (74.). In den Schlussminuten drängte Falke und schnürte die Gäste ein – allerdings erfolglos. Weder Schönfeld (90.+2) noch Koster (90.+5) brachten den Ball ins Tor der Gäste.

 

Bitter das nach der Attacke gegen Herrmann (62.) auch bei einem Foul an Schönfeld (90.) die Pfeife stumm blieb bzw. bei Letzerem fälschlicherweise auf Abseits entschieden wurde. Den Frust in Richtung Schiedsrichter-Trio zu entladen, wäre aber das völlig falsche Zeichen. Zwar traten die Gäste couragiert auf und verdienten sich so den Punkt, doch waren sie über weite Strecken recht bieder. So muss sich der HFC den Vorwurf gefallen lassen, wie teils in der Vorsaison, gegen vermeintlich schwache Gegner unnötigerweise Punkte liegen zu lassen.

 

Aufstellung HFC Falke:

1 Steven Pagenkop – 28 Denys Karmazyn, 31 Onno Lorenzen, 5 Damian Haras, 7 Marvin Mathey (ab 60.: 20 Tobias Leuthold) – 19 Leon Packheiser (ab 82.: 3 Angelo Litrico), 23 Sven Weißner – 11 Bennet Packheiser, 33 Thomas Koster, 27 Keven Herrmann – 29 Christian Schümann (ab 60.: 9 Steven Schönfeld)

Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 1:0 Koster (17. / Vorlage Schümann), 1:1 Müller (50.), 1:2 Beilmann (53.), 2:2 Leuthold (74.)

 

Zuschauer: 348

 

Gelbe Karten: Schönfeld, Leuthold

 

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