HFC Falke e.V. – VfL 93 (6.Spieltag Bezirksliga Nord)

Saison 2018/2019

Bezirksliga Nord

6.Spieltag Bezirksliga Nord

Rudi-Barth-Stadion

12:00 Uhr

 

HFC Falke – VfL 93 Hamburg 3:1 (2:1)
Rudi-Barth-Stadion (Rasen), Waidmannstr. 17, 22769 Hamburg
Sonnabend, 01.09.2018, 12:00 Uhr

 

Am Ende konnten die drei Punkte gegen den VfL 93 als Arbeitssieg verbucht werden. Über das Wie wird morgen keiner mehr sprechen, zumal gar zwei Punkte auf den Spitzenreiter gut gemacht werden konnten. Vor dem Topduell nächsten Freitag gegen den nun punktgleichen ETV stand allerdings die Pflicht gegen die Kicker aus dem Stadtpark an.

 

Und der Start begann denkbar schlecht. Die Falke-Abwehr nicht geordnet und Rathmann brachte das Leder zur frühen Gäste-Führung (4.) im Netz unter. Der HFC zwar spielbestimmend, aber in der folgenden Viertelstunde ohne wirkliche Durchschlagskraft. Nachdem Kähler vor dem einschussbereiten Leuthold klären konnte (17.), fiel drei Minuten später der Ausgleich. Karmazyns Flanke legte Leuthold klug ab und Leon Packheiser drückte den Ball aus zwei Metern ins Tor.

 

Bis zum Seitenwechsel entstand ein offeneres Spiel, auch weil die Hausherren sich durch Unkonzentriertheiten selbst aus dem Rhythmus brachten. So konnte sich Pagenkop doppelt gegen Dinse (29. / 34.) auszeichnen. Als es fast schien, dass das Spiel unentschieden in die Pause geht, wurde Leuthold von Karmazyn in Szene gesetzt und vom VfL-Keeper Winkmann gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Leon Packheiser sicher zum 2:1 (44.).

 

Lühr, steil geschickt, legte quer auf den gerade eingewechselten Herrmann, der zum vorentscheidenden 3:1 traf (48.). In Folge dessen kam vom VfL 93 nichts mehr nach Vorne, fanden sie auf die beiden Treffer vor und nach dem Seitenwechsel keine Antwort. Falke ließ durch Herrmann (58.) und Koster (67.) noch Möglichkeiten aus, verwaltete das Ergebnis aber größtenteils.

 

In der 77. Minute sorgte Leuthold noch für eine bemerkenswerte Szene: Obwohl er allein auf das Tor unterwegs war, brach er ab, da VfL-Akteur Fiedler im Mittelfeld am Boden lag. Vom Schiedsrichter war das Spiel zu dem Zeitpunkt nicht unterbunden, vielmehr schienen ihn die Rufe von beiden Mannschaften dazu veranlassen den Ball ins Seitenaus zu schießen. Ein Fall für eine Fairplay-Auszeichnung? Wer weiß… Leider kommt es immer öfter vor, das (bewusst) ein gegnerischer Angriff durch einen „liegenden Spieler“ unterbunden wird. Wirklich verletzt war Sportskamerad Fiedler nicht, denn kurz darauf war er wieder auf den Beinen…

 

Aufstellung HFC Falke:

1 Steven Pagenkop – 6 Dennis Grienig, 31 Onno Lorenzen, 16 Philip Bröcker (ab 46.: 27 Keven Herrmann), 28 Denys Karmazyn (ab 75.: 3 Angelo Litrico) – 34 Henrik Petersen, 19 Leon Packheiser – 11 Bennet Packheiser, 8 Sören Lühr, 33 Thomas Koster (ab 83.: 29 Christian Schümann) – 20 Tobias Leuthold

Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 0:1 Rathmann (4.), 1:1 L. Packheiser (20. / Vorlage Leuthold), 2:1 L. Packheiser (44., FE / Foul an Leuthold), 3:1 Herrmann (48. / Lühr)

 

Zuschauer: 236

 

Gelbe Karten: Bröcker, Lorenzen

 

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