Eimsbütteler TV – HFC Falke e.V. (7.Spieltag Bezirksliga Nord)

Saison 2018/2019

Bezirksliga Nord

7.Spieltag Bezirksliga Nord

Sportplatz Eimsbütteler TV

20:15 Uhr

 

Eimsbütteler TV – HFC Falke 1:4 (1:1)
Hoheluft (Kunstrasen), Lokstedter Steindamm 75, 22529 Hamburg
Freitag, 07.09.2018, 20:15 Uhr

 

Welch eine Ansage – nicht nur drei Punkte beim bisherigen Tabellenführer geholt, sondern diesen insbesondere in der 2. Halbzeit ganz klar dominiert. Somit siegt der HFC auch in der Höhe verdient am „Loki“ und springt selbst auf Platz eins!

 

Falke von Beginn an hochkonzentriert und ließ die spielstarken Youngster vom ETV nur selten zur Entfaltung kommen. Ein intensives Spiel, das deutlich über Bezirksliga-Niveau anzusiedeln war, fand häufig zwischen den Strafräumen statt. Einzig Bennet Packheiser näherte sich dem Tor an (12.), doch landete sein Schuss in den Armen von ETV-Torsteher Hjorstkov. Dieser sollte sieben Minuten später unfreiwillig den Assist zum 0:1 geben. Eine Weißner-Freistoßflanke beförderte er vor die Füße von B. Packheiser, der aus rund 15 Metern direkt verwandelte.

 

Nach einer halben Stunde kam der ETV besser ins Spiel und glich durch Jasper Hölscher aus. Steil geschickt war er schneller als Falke-Keeper Pagenkop und traf zum 1:1 (33.), um nur zwei Minuten später gemeinsam mit Jon Pauli die Führung auf dem Fuß zu haben. Beide waren beim Abschluss aber zu ungenau. Hingegen fehlten in der 41. Minute nur Zentimeter – Hölscher mit einem super Zuspiel auf Pauli, der den Ball an den Pfosten jagte. Noch vor dem Seitenwechsel zeigte sich Falke: Leuthold per Kopf und Hjorstkov mit einem sensationellen Reflex zur Ecke (45.+1).

 

Wille, Gier, Robustheit und Kaltschnäuzigkeit – so lassen sich die Attribute vom HFC beschreiben, die den Dreier eingetütet haben. Koster (49. / 51.), Leuthold (52.) und Leon Packheiser (55.) verpassten, teils äußerst knapp, die mögliche Führung. Diese sollte erst durch Joker Keven Herrmann nach 66 Minuten folgen. Drei Minuten zuvor eingewechselt, nahm er einen von Leuthold verlängerten Pagenkop-Abschlag mit und schoss aus halblinker Position ins lange Eck – 1:2!

 

Eine Antwort kam nicht mehr vom ETV, stattdessen legte Falke nach. Einen abgewehrten Eckball brachte Petersen aus dem Mittelkreis direkt wieder in die Gefahrenzone, wo Koster völlig blank vor Hjorstkov auftauchte, den Ball klasse verarbeitete und aus der Drehung vollendete (72.). Schönfeld, auch erst drei Zeigerumdrehungen auf dem Platz, bediente in Folge einer Leon Packheiser-Freistoßflanke dessen Bruder Bennet, der keine Mühe hatte auf 1:4 (78.) zu erhöhen.

 

In der Schlussphase parierte Pagenkop zweifach stark gegen Yesiltac (83. / 90.+3), ansonsten ließ Falke nichts weiter anbrennen, auch wenn in den letzten zehn Minuten etwas das Tempo herausgenommen wurde. Der ETV schwächte sich kurz vor Abpfiff noch selbst, als der bereits verwarnte Simon Mensah zu rustikal einstieg und mit der Ampelkarte vorzeitig runter musste (89.).

 

Die bärenstarke Leistung der Falken zeigte einmal Mehr, zu was die „Hellmänner“ in der Lage sind, wenn die Leistung komplett abgerufen wird. Neben der stark besetzten Startelf ist es natürlich ein ziemliches Pfund solch Qualität von der Bank bringen zu können, um im entscheidenen Moment da zu sein. Ebenso wichtig ist es in den kommenden Wochen weiter abzuliefern, um die drei Punkte zu veredeln und die Tabellenführung zu sichern.

 

Aufstellung HFC Falke:

1 Steven Pagenkop – 28 Denys Karmazyn, 4 Lukas Wiese, 31 Onno Lorenzen, 23 Sven Weißner – 34 Henrik Petersen, 19 Leon Packheiser (ab 81.: 18 Alexander Ernst) – 33 Thomas Koster, 8 Sören Lühr (ab 63.: 27 Keven Herrmann), 11 Bennet Packheiser – 20 Tobias Leuthold (ab 75.: 9 Steven Schönfeld)

Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 0:1 B. Packheiser (19.), 1:1 Hölscher (33.), 1:2 Herrmann (66. / Vorlage Leuthold), 1:3 Koster (72. / Petersen), 1:4 B. Packheiser (78. / Schönfeld)

 

Zuschauer: 380

 

Gelbe Karten: Weißner, Leuthold, B. Packheiser, Petersen

 

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