HFC Falke e.V. – Grün-Weiß Eimsbüttel (16.Spieltag Bezirksliga Nord)

Saison 2018/2019

Bezirksliga Nord

16.Spieltag Bezirksliga Nord

Rudi-Barth-Stadion

12:00 Uhr

 

HFC Falke – Grün-Weiß Eimsbüttel 2:1 (2:0)
Rudi-Barth-Stadion (Rasen), Waidmannstr. 17, 22769 Hamburg
Sonnabend, 10.11.2018, 12:00 Uhr

 

Rückrundenauftakt im Derby gegen unsere unmittelbaren Nachbarn, in Bezug auf Gründungsstätte und Meldeadresse. Am Ende holte Falke den Pflichtdreier, doch wurde es ein unnötiger Zittersieg. Einerseits wurde es verpasst den Sack zuzumachen, andererseits GWE in den Schlussminuten ins Spiel zurückgeholt.

 

Dabei legten die Hausherren wie die Feuerwehr los. Vom Anstoss ging es direkt Richtung GWE-Tor: Auf Petersen-Zuspiel scheiterte Bennet Packheiser, ehe Schönfelds Nachschuss auf der Linie gerettet wurde (1.). In den folgenden Minuten konnte Falke eine Eckball-Serie verbuchen, aber keinen Ertrag erzielen.

 

Stattdessen schlichen sich Fehler in der Viererkette ein. Ein Stellungsfehler von Karmazyn wurde nicht bestraft, da der Schiedsrichter-Assistent eine Abseitsposition erkannt hatte, woraufhin der direkt nachfolgende Treffer aberkannt wurde (8.). Zwei Minuten später leistete sich Lorenzen einen kapitalen Schnitzer im Aufbau, so dass Koppenhagen frei auf Pagenkop zulaufen konnte, den Ball aber knapp am Gehäuse vorbeisetzte.

 

Falke zwar weiter spielbestimmend, doch dauerte es bis zur 23. Minute ehe wieder Torgefahr ausgestrahlt wurde. Eine Karmazyn-Flanke rutschte Schönfeld über den Scheitel und B. Packheiser vollendete am zweiten Pfosten zur Führung. Falke legte nach – Riemer, wunderbar freigespielt, scheiterte an Peters, doch war der GWE-Keeper gegen den Nachschuss von Hermanns machtlos. Das 2:0 (29.) war somit eine Produktion des Duo von Falke Zwo!

 

Die Riesenchance zum Anschluss verpassten die Gäste in Person von Freudenthal, der freistehend vor Pagenkop knapp am Tor vorbeischoss und hierbei seinen besser postierten Mitspieler übersah (36.). Ebenso ließ der HFC nach dem Seitenwechsel Möglichkeiten ungenutzt die Führung komfortabler zu gestalten. So wurde Schönfeld stark von Bennet Packheiser in Szene gesetzt, doch verzog er seinen Schuss (54.), ehe vier Minuten danach Peters gegen ihn parierte.

 

In der Folge gelang es Falke entweder nicht die Angriffe konsequent auszuspielen oder wurden in der Box die falschen Bewegungen gemacht, um eine hundertprozentige Chance herbeizuführen. Leuthold, in seinem letzten Spiel (bevor es ihn nach Brasilien zieht) eingewechselt, wurde anschließend zum unfreiwilligen Hauptprotagonisten auf Falke-Seite. Kaum auf dem Platz geriet er mit dem Unparteiischen wegen vermeintlichen Ballwegschlagens aneinander, sein Schuss wurde zur Ecke geblockt (82.), ehe das Schiedsrichter-Gespann sein Tor zurück pfiff (85.). Zu allem Überfluss flog er in der Schlussminute mit glatt Rot vom Platz.

 

Zu diesem Zeitpunkt hatte Grün-Weiß durch Freudenthal, der völlig blank auf Pagenkop zulaufen konnte, ins lange Eck verkürzt (88.). Dadurch witterten die Gäste Morgenluft und verpassten in der Nachspielzeit doppelt den Ausgleich (90.+3 / 90.+4), wobei „Page“ quasi mit dem Abpfiff den Dreier festhielt. Über das Wie legen wir den Mantel des Schweigens und erfreuen uns an der (verteidigten) Tabellenführung.

 

Aufstellung HFC Falke:

1 Steven Pagenkop – 28 Denys Karmazyn, 4 Lukas Wiese, 31 Onno Lorenzen (ab 46.: 5 Damian Haras), 33 Thomas Koster – 34 Henrik Petersen, 16 Philip Bröcker – 22 Pascal Hermanns (ab 72.: 20 Tobias Leuthold), 10 Timo Riemer, 11 Bennet Packheiser – 9 Steven Schönfeld (ab 86.: 7 Marvin Mathey)

Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 1:0 B. Packheiser (23. / Vorlage Schönfeld), 2:0 Hermanns (29. / Riemer), 2:1 Freudenthal (88.)

 

Zuschauer: 183

 

Gelbe Karten: B. Packheiser, Haras, Petersen

 

Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Leuthold wegen Schiedsrichterbeleidigung (90.)

 

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