HFC Falke e.V. – VfL Lohbrügge (4. Runde ODDSET-Pokal)

Saison 2018/2019

ODDSET-Pokal

4. Runde ODDSET-Pokal

Steinwiesenweg

15:00 Uhr

 

HFC Falke – VfL Lohbrügge 5:6 n.E. (1:1 n.V./1:1/0:1)
Steinwiesenweg 1 (Rasen), Steinwiesenweg 30, 22527 Hamburg
Mittwoch, 03.10.2018, 15:00 Uhr

 

Was für ein Auftritt des HFC Falke!

Ich bin sehr stolz auf diese Leistung. Das es am Ende nicht gereicht hat, erscheint jetzt nicht wirklich gerecht. Die Jungs haben sich aufgeopfert. Mit Herbert und Winterholt waren zwei Jungs dabei, die eigentlich ihre Fußballschuhe bereits an den Nagel gehängt haben, dazu das bittere Gegentor, die weiteren Verletzten – es kann eigentlich nicht beschissener laufen und dann erreichst du das Elfmeterschießen und verlierst am Ende. Trotzdem zeigt es uns, wie eng wir beim HFC Falke zusammenrücken können und zu was wir dann auch in der Lage sind“, resümierte Coach Hellmann nach der 120-Minuten-Pokalschlacht.

 

Weißner mit Blackout

 

Schnell ging der Gast dabei in Front. Weißner wollte Torsteher Pagenkop mitnehmen, sein Rückspiel geriet zu kurz und der durchgelaufene Vidrovic schob ein (3.). Die Hausherren ließen sich nicht lange verunsichern, denn Koster kam bei einer Weißner-Hereingabe nur eine Haarspitze zu spät (11.), um dann nur wenig später das Riesending auf dem Fuß/Kopf zu haben, denn ein Schönfeld-Ball landete am Gebälk und Koster brachte die Kugel aus Nahdistanz nicht über die Linie (14.).

 

Lohbrügge immer wieder mit Ballbesitz und auch der einen oder anderen gefährlichen Aktion nach vorne – nur der Abschluss geriet meistens daneben. Als Zivkovic das Spielgerät am zweiten Pfosten über die Linie drückte, schnellte die Fahne des Assistenten in die Höhe (40.). Es blieb also knapp.

 

Der zweite Durchgang sollte dann gleich mit einem Paukenschlag beginnen: Freistoß Weißner und Petersen machte sich am längsten. Sein Kopfball schlug ein (48.). Jetzt war es eine komplett offene Partie. Wieder köpfte Petersen knapp drüber (60.), auf der Gegenseite blieb es bei Ungenauigkeiten im Abschluss (Zivkovic, Holz, Arlovic).

 

Glatt Rot und Knockout verpasst

 

Nachdem sich auch Weißner bei einem Pressschlag am Knie verletzten (Meniskussschaden), kam selbst Trainer Hellmann in die Partie. In der Verlängerung waren die größeren Möglichkeiten auch auf Seiten der Falken: Petersen per Kopf (98.) und Schönfeld, der im allerletzten Moment geblockt wurde (115.), hatten die größten Siegbringer. Ansonsten leistete der Landesligist, der mit einem Konter in der 120. Minute beinahe nach zum Knockout gekommen wäre, einige Undiszipliniertheiten. Erst hätte Betzin für ein Frustfoul glatt Rot sehen müssen (kam mit Gelb davon), dann musste Maskaljevic für ein überhartes Einsteigen gegen Petersen direkt zum Duschen (117.).

 

Beim Elferkrimi hatte am Ende Lohbrügge die Nasenspitze vorn, weil Koster mit dem letzten Elfer an Brandic scheiterte. Kopf hoch, Jungs! Eine sensationelle Leistung, die den Einzug in die nächste Runde verdient gehabt hätte.

 

HFC Falke: Pagenkop – Karmazyn, Voß (13. Winterholt; 46. Herbert), Haras, Weißner (72. Hellmann) – Grienig (91. Lühr), Petersen, Brehmer, Mathey – Schönfeld, Koster

 

Tore: 0:1 Vidrovic (3.), 1:1 Petersen (48., Weißner)

 

Elfmeterschießen: 1:2 Arlovic, 2:2 Petersen, 2:3 Zivkovic, 3:3 Pagenkop, 3:4 Holz, 4:4 Brehmer, 4:5 Reimers, 5:5 Lühr, 5:6 Hamdan, Koster verschießt

 

Gelbe Karten (HFC Falke): Hellmann, Lühr

 

Zuschauer: 163

 

Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Maskaljevic (Lohbrügge / 117., grobes Foulspiel)

 

 

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