HGSV 04 – HFC Falke e.V. (12.Spieltag)

Saison 2015/2016

Kreisklasse 5

12.Spieltag

Jahnplatz 3 (Hartplatz)

Die Mannschaft in Zahlen

15:00 Uhr

Kleine Fotogalerie

Hamburger Gehörlosen SV – HFC Falke 0:7 (0:2)

 

Jahnplatz 3 („Lunapark“ / Grand), Memellandallee 5, 22769 Hamburg
Sonntag, 25.10.2015, 15:00 Uhr

 

Nach dem wetterbedingten Spielausfall letzte Woche ging es für die Falken endlich wieder um Punkte. Erneut auf einem Hartplatz – dieser komplett ohne jeglichen Ausbau. Neben dem obligatorischen Geländer zwischen Zuschauerraum und Spielfeld fehlten auch Bänke für Trainer bzw. Auswechselspieler. Kreisklasse pur…

 

Mit diesen Umständen sowie einem kampfstarken Gastgeber hatte der HFC zu Anfang seine liebe Mühe. Richtig gefährlich wurde es nur nach einer Dobirr-Flanke, die Basti Semtner völlig frei links am Tor vorbei köpfte (12.). Ansonsten das oftmals gewohnte Bild: Falke trotz deutlichen Feldvorteilen mit Problemen die Situationen spielerisch zu lösen. Stattdessen mussten einmal mehr Standards herhalten. Und hier wurde sich Aktion um Aktion dem HGSV-Tor angenähert. Erst hatten Onno Lorenzen (19.) und „Stoffi“ Dobirr (22.) nach Freistoßflanken von Björn Naruhn das Ziel noch nicht richtig anvisiert, dann scheiterte der 13er mit einem 25-Meter-Freistoß am HGSV-Keeper (27.).

 

Nach einer halben Stunde war die Festung der Gehörlosen dann doch geknackt. Einen Eckball von Tobi Herbert schädelte Onno Lorenzen zum 0:1 in die Maschen. Unser Innenverteidiger hat im Herbst anscheinend Gefallen am Toreschießen gefunden – erzielte er doch vier der letzten fünf Falke-Treffer bis dato. Mit der Führung im Rücken ging es nun auch spielerisch: Angelo Litrico legte für Francis Fabian auf, der aus der Drehung zum 0:2 (38.) vollendete.

 

Insgesamt ein recht uninspirierter Auftritt des HFC in Halbzeit eins, ohne hier die gute Defensivleistung der engagierten Hausherren schmälern zu wollen. Nur wenn die Angriffe mal schnell vorgetragen wurden, wie in der 41. Minute, als Litrico über links durchstartete, präzise flankte und Naruhn der Ball über die Stirn rutschte, taten sich Lücken in der HGSV-Abwehr auf. Dies geschah allerdings viel zu selten.

 

Zum zweiten Durchgang wechselte „Helle“ doppelt und beide frische Kräfte waren an der ersten nennenswerten Aktion beteiligt. Jan Ramelow schickte Timo Braasch steil, der (aus abseitsverdächtiger Position) eiskalt zum 0:3 (49.) verwandelte. Anstatt weiter konzentriert in Richtung Tor der Gehörlosen zu spielen, wurde es hinten löchrig. Die Gastgeber mit ihrer besten Phase. Eine Doppelchance (54.), die erst dadurch zustande kam, dass Dennis Ettmeier den Ball nicht festhalten konnte, sorgte für die erste Aufregung im Falke-Strafraum. Beim Klärungsversuch des Nachschusses verletzte sich der Keeper leicht und blieb kurz liegen, was nicht nur bei Torwart-Trainer Jan Peters, der durch die Erkrankung von Stammkeeper Dennis Verstege im Kader war, Sorgenfalten hervor rief. In der 58. Minute hatte der Gehörlosen SV mit einem 23-Meter-Freistoß, der knapp über den Querbalken flog, die nächste Gelegenheit.

 

Nachdem das Spiel in der Folgeviertelstunde hingeplätschert war, und nur ein Platzverweis für den HGSV (65.) Farbe ins Spiel brachte, weckte Jan Ramelow Fans und Mitspieler mit einem Lattenknaller auf (73.). Die Kräfte der Gastgeber schwanden nun merklich und der HFC nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt. Fabian auf Litrico, der flach zum 0:4 (76.) verwandelte. Braasch per Lupfer (81.), nach schönem Zuspiel vom (zurück-)eingewechselten Ben Mayer, zum Fünften. Auch am nächsten Tor war der agile 16er beteiligt. Seinen Schuss konnte der Keeper nur abwehren, Francis Fabian staubte aus zentraler Position zum 0:6 (84.) ab. Nur eine Minute später wieder Mayer auf Braasch, doch diesmal flog der Ball knapp über das Netz.

 

Den finalen Treffer in einer einseitigen Begegnung erzielte Francis Fabian, der damit einen Dreierpack schnürte. David Rogge, mit guter Übersicht, legte quer und Fabians Schuss – noch leicht abgefälscht – zum 0:7 beendeten das Scheibenschießen der Schlussphase. Die – nun vorhandenen – Freiräume hätte Falke beinahe zu einem weiteren Treffer genutzt, doch konnte Timo Braasch eine Dobirr-Flanke (nachdem dieser von Ramelow mustergültig geschickt worden war) nicht richtig platzieren (89.). Ein am Ende nie gefährdeter Kantersieg, der jedoch deutlicher ausgefallen war, als der Spielverlauf über 90 Minuten vermuten ließe.

 

 

Aufstellung HFC Falke:

12 Dennis Ettmeier – 3 Christopher Dobirr, 8 Bastian Semtner, 31 Onno Lorenzen, 21 Timo Wedler – 6 Dennis Ofuso, 17 Francis Fabian – 18 Tobias Herbert (ab 67.: 23 David Rogge), 13 Björn Naruhn (ab 46.: 27 Jan Ramelow) – 11 Angelo Litrico (ab 78.: 19 Ben Mayer), 19 Ben Mayer (ab 46.: 16 Timo Braasch)
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 0:1 Lorenzen (30. / Vorlage Herbert), 0:2 Fabian (38. / Litrico), 0:3 Braasch (49. / Ramelow), 0:4 Litrico (76. / Fabian), 0:5 Braasch (81. / Mayer), 0:6 Fabian (84. / Braasch), 0:7 Fabian (88. / Rogge)

 

Gelb-Rot: HGSV #12 (65. / wiederholtes Foulspiel)

 

Zuschauer: 190

 

Dankbar rückwärts – mutig vorwärts (dd)

 

Die Mannschaft in Zahlen:

# Spieler PositionToreAssistsGKGRKRK
12Dennis EttmeierTorwart00000
3Christopher DobirrAbwehr00000
31Onno LorenzenAbwehr10000
8Sebastian SemtnerAbwehr00000
21Timo WedlerAbwehr00000
13Björn Jan NaruhnMittelfeld00000
6Dennis Ofosu (bis 17.01.17)Mittelfeld00000
17Francis Fabian (bis 28.06.16)Mittelfeld31000
18Tobias HerbertMittelfeld01000
11Angelo LitricoSturm11000
19Ben-Lucas MayerSturm01000
7Christian SchümannSturm00000
16Timo Braasch (bis 16.02.17)Sturm21000
20Niklas Koopmann (bis 20.01.17)Sturm00000
23David RoggeMittelfeld01000
27Jan RamelowMittelfeld01000

Legende: GK = Gelbe-Karten, GRK = Gelb-Rote-Karten, RK = Rote-Karten

 

Kleine Fotogalerie:

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