HFC Falke e.V. – SV Blankenese III (17.Spieltag)

Saison 2015/2016

Kreisklasse 5

17.Spieltag

Rudi-Barth-Stadion

Die Mannschaft in Zahlen

12:00 Uhr

HFC Falke – SV Blankenese III 3:1 (2:1)

Rudi-Barth-Stadion, Waidmannstr. 17, 22769 Hamburg
Sonnabend, 28.11.2015, 12:00 Uhr

 

Einmal mehr stand ein Falke-Spiel auf Messers Schneide, ob überhaupt angepfiffen werden kann. Obwohl der Platz aufgrund des Regens stark aufgeweicht war, hieß es dann doch, dass die Kugel rollt. Wobei dies nicht zu wörtlich genommen werden sollte, denn der Platz war bereits nach wenigen Minuten ordentlich umgepflügt. Insbesondere in der Hälfte der Gäste, in der sich das Spiel zu Beginn meistens verlagerte.

 

Nach der ersten gefährlichen Aktion des HFC lag der Ball im Netz des SVB, doch wurde ein Kopfballtor von Christian Schümann (nach Litrico-Kopfballablage auf Herbert-Flanke) wegen Abseits nicht anerkannt (6.). Wenig später doch Grund für die Falken zu jubeln. Björn Naruhn verwandelte einen Foulelfmeter (Francis Fabian wurde von Qendrim Drenica umgestoßen) souverän links unten (11.). In der Folgezeit Falke mit weiteren guten Gelegenheiten: „Schümi“ per Kopf (14.), SVB-Defensivakteur Haris Cheema setzte eine Kopfballverlängerung an den eigenen Pfosten (16.) und Keeper Reginald Fosu rettete vor dem einschussbereiten Schümann (17.).

 

Blankenese zeigte sich erstmals durch einen Fernschuss von Qendrim Drenica nach schönem Solo (18.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später wieder Falke. Nach einem verunglückten Torabstoß landete die Pille bei Timo Braasch, der diesen aber nicht im Tor unterbrachte, obwohl Reginald Fosu kurz weggerutscht war. Und weiter ging es Richtung Gäste-Tor: Eine Dobirr-Hereingabe landete bei Angelo Litrico, der zum vermeintlichen 2:0 (29.) einschoss. Allerdings hatte das Schiri-Gespann entschieden, dass der Ball bereits hinter der Torauslinie gewesen sein soll, womit der Torjubel im Keim erstickt wurde. Als der SVB durch Davood Mousavi gar ausglich (33.), nachdem Dennis Ettmeier eine Freistoßflanke nicht unter Kontrolle bringen konnte, wurden die Gesichter auf der Heimseite kurzzeitig recht lang. Die Antwort folgte promt: Eine schöne Torben Aschendorf-Flanke nickte Christian Schümann vor dem heraus geeilten Fosu zum 2:1 (38.) ein.

 

Mit der knappen Führung ging es in die Pause, in der Coach Hellmann einmal wechselte. Aufgrund vieler Verletzungen und sowie manch privater Gründe hatte der HFC Falke einen sehr engen Kader. So waren neben dem eingewechselten Dennis Ofuso als Feldspieler nur noch der angeschlagene David Rogge und – erstmals – auch Coach Hellmann auf der Bank. Deshalb wurde später doppelt von der Möglichkeit des Zurück-Einwechseln Gebrauch gemacht.

 

In der zweiten Halbzeit boten sich zu Beginn nur wenig Torraumszenen. Drenica, für die Gäste aus der Distanz (53.), sowie Schümann (55.), der vorbei köpfte, und Braasch, mit einem Fernschuss (59.) für die Falken, versuchten Gefahr vor das gegnerische Tor zu bekommen. Plötzlich die Drittvertretung aus Blankenese mit der besten Chance: Gabriel Salisu wurde nicht richtig attackiert, sein Schuss zur Vorlage für Davood Mousavi, den alle Falken aus den Augen verloren hatten und aus zwei Metern, allerdings äußerst spitzen Winkel an Ettmeier scheiterte (64.).

 

Erneut wurde mit einem Angriff über Außen die Blankeneser Abwehrreihe geknackt. Tobi Herbert schwungvoll über links, seine Flanke köpfte Christian Schümann zum 3:1 (70.) ein. Dies war die beste Phase des Spitzenreiters im zweiten Durchgang: Herbert per Freistoß (72.) sowie Schümann aus der Drehung (74.) vergaben weitere gute Chancen. Beide Male rettete Reginald Fosu für seine Farben.

 

Danach durften sich die Gäste, die trotz des morastigen Untergrund spielerisch zu Gefallen wussten, nochmals zeigen. Ali Gholami setzte einen 20-Meter-Schuss vorbei (77.) und Salisu (nach Doppelpass mit Marvin Zabel) wurde im letzten Moment geblockt (79.). Die beiden letzten Aktionen kamen von den Hausherren: Herberts Freistoß landete auf dem Tor (88.) und Wedlers Schuss (90.) in den Armen von Fosu.

 

Für Fußballästheten war das nix, im Gegenteil, war das doch harte Kreisklassenkost. Bei den äußeren Bedingungen auch kein Wunder – schließlich verwandelte sich das Grün mit zunehmender Spieldauer in einen Acker allererster Güte. Immerhin blieb es während der 90 Minuten nicht nur (nahezu) trocken, sondern kam ab Mitte der ersten Halbzeit auch die Sonne raus. Mit dieser feierten die Falken den Arbeitssieg und die daraus resultierenden drei Punkten, mit denen sich „die Nummer Eins der Fünf“ die hartnäckigen Verfolger aus Schenefeld und Bahrenfeld einmal Mehr auf Distanz halten konnte.

 

 

Aufstellung HFC Falke:

12 Dennis Ettmeier – 22 Torben Aschendorf, 3 Christopher Dobirr, 8 Sebastian Semtner, 18 Tobias Herbert – 17 Francis Fabian (ab 46.: 6 Dennis Ofosu), 21 Timo Wedler – 13 Björn Naruhn (ab 65.: 17 Francis Fabian), 11 Angelo Litrico (ab 86.: 13 Björn Naruhn) – 16 Timo Braasch, 7 Christian Schümann
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 1:0 Naruhn (11., FE / Foul an Fabian), 1:1 Mousavi (33.), 2:1 Schümann (38. / Vorlage Aschendorf), 3:1 Schümann (70. / Herbert)

 

Zuschauer: 433

 

Dankbar rückwärts – mutig vorwärts (dd)

 

Die Mannschaft in Zahlen:

# Spieler PositionToreAssistsGKGRKRK
12Dennis EttmeierTorwart00000
22Torben AschendorfAbwehr01000
3Christopher DobirrAbwehr00000
8Sebastian SemtnerMittelfeld00000
18Tobias HerbertAbwehr01000
21Timo WedlerMittelfeld00000
17Francis Fabian (bis 28.06.16)Mittelfeld01000
13Björn Jan NaruhnSturm10000
11Angelo LitricoSturm00000
16Timo Braasch (bis 16.02.17)Sturm00000
7Christian SchümannSturm20000
6Dennis Ofosu (bis 17.01.17)Mittelfeld00000
23David RoggeMittelfeld00000

Legende: GK = Gelbe-Karten, GRK = Gelb-Rote-Karten, RK = Rote-Karten

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