Groß Flottbeker SV II – HFC Falke e.V. (20.Spieltag)

Saison 2015/2016

Kreisklasse 5

20.Spieltag

Sportplatz Groß Flottbeker SV

Die Mannschaft in Zahlen

10:45 Uhr

Groß Flottbeker SV II – HFC Falke 0:10 (0:3)

 

Wilhelmshöh 1 (Grand), Notkestr. 89, 22607 Hamburg
Karfreitag, 25.03.2016, 10:45 Uhr

 

In einem Nachholspiel des 20. Spieltages wurde am Karfreitag zum Frühschoppen auf Grand gebeten. Hamburger Schmuddelwetter ließ den uns bekannten Platz (vom knappen Sieg gegen BSV 19 II) im Laufe der Spielzeit in ein wasserdurchtränktes Schlammfeld verwandeln.

 

Die heimstarken Gastgeber (neun von zehn Spielen gewonnen) schafften es in der Anfangsphase den Ball vom eigenen Tor fern zu halten, ohne jedoch selbst Angriffe vortragen zu können. Nachdem Dobirr (13.) und Semtner (14.) noch scheiterten, verwandelte Christian Schümann eine Bräuer-Hereingabe (von der Torauslinie) per Kopf zur Führung (17.). Falke weiter am Drücker – der einmal mehr sehr agile „Oldie“ Basti Semtner fand nach einem starken Sololauf in Josef Nolte seinen Meister (24.). Das zweite Tor ließ nur etwas auf sich warten. Eine Herbert-Ecke von links drückte „Stoffi“ aus kurzer Distanz ins Netz (31.).

 

Nach einer guten halben Stunde hatte „Helle“ bereits sein komplettes Auswechselkontigent erschöpfen müssen. Drei Wechsel, teilweise durch die überharte Spielweise der Groß Flottbeker hervorgerufen, während der ersten Halbzeit sind schon ungewöhnlich. Bräuer (Pferdekuss) und Schümann (Oberschenkel) humpelten vom Platz, während Keeper Dennis Verstege mit einer stark blutenden Platzwunde am Kopf gar ins Krankenhaus gebracht wurde.

 

Kurz vor dem Ende der ersten 45 Minuten gab es auch wieder Fußball zu sehen. Semtner prüfte Nolte erneut (43.), doch dieser rettete zu einem Eckball. Zu Beginn der mehrminütigen Nachspielzeit klingelte es zum 3. Mal im GFSV-Tor. Nach einem schönen Konter über Mayer und Litrico, der an Nolte scheiterte, sowie dem direkten Semtner-Nachschuss an den Pfosten, war es dem Ex-Flottbeker „Oehli“ vorbehalten links unten zu verwandeln.

 

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war es Keeper Nolte, der das Ergebnis für seine Farben einigermaßen erträglich erscheinen ließ. Eine Doppelchance von Dobirr und Oehlenschläger machte er zunichte (50.). Drei Minuten später war auch Nolte machtlos, als Naruhn zum 0:4 abstaubte. Wenig später dezimierte sich der GFSV aufgrund einer Roten Karte für Kapitän Robin Engelken (56. / Beleidigung) selbst.

 

Mit einem Mann mehr lief der Falke-Tor-Express auf Hochtouren. Eine Oehlenschläger-Ecke nickte Damian Haras zum 0:5 nach einer Stunde ein. Mayer mit Tempo über rechts und Angelo Litrico per Kopf zum halben Dutzend (62.), ehe Oehlenschläger Litrico bediente, dieser mit seinem schwächeren rechten Fuß den Ball auf Dobirr brachte und der „3er“ frei vor Nolte zum Siebten (67.) einschob. Die torreichen zehn Minuten wurden von Jan Ramelow (nach „Oehli“-Pass) mit dem 0:8 abgeschlossen.

 

Basti Loether wurde es verwehrt sich in die Torschützenliste einzutragen, denn sein Tor (75.) wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung zurück gepfiffen. Nachdem sich die Spieleranzahl weiter reduziert hatte (Gelb-Rot für Petrick Renaldo Sirait nach überhartem Einsteigen gegen Tobi Herbert, der darauf hin vom Platz humpelte), folgte die einzig richtige Antwort der Falken im Anschluss an das Foul. Den Freistoß brachte Ramelow in die Mitte, wo Käpt’n „Magic“ Haras zum 0:9 einköpfte (82.). Nun wurde die Sehnsucht beim Falken-Anhang nach dem ersten zweistelligen Sieg der Vereinsgeschichte erneut riesengroß und schlussendlich mit dem finalen Treffer von „Rambo“ zum 0:10-Endstand (89.), nachdem Nolte eine Mayer-Hereingabe unterlief, gestillt.

 

Grenzenloser Jubel bei den Gästen, die sich immer wieder pushten, um die Reserve von Groß Flottbek für die teils unfaire Spielweise mit Toren zu „bestrafen“, anstatt sich auf deren Niveau herabzulassen. Sicherlich vorher nicht absehbar, dass ausgerechnet an der Wilhelmshöh der höchste Saisonsieg heraus springen sollte, doch aufgrund der durchgehend starken 90 Minuten in dieser Schlammschlacht hochverdient. Allen angeschlagenen Spielern die besten Genesungswünsche, damit wir euch in der Schlussphase der Saison wieder auf dem Rasen an der Waidmannstraße, wo die kommenden vier Spiele ausgetragen werden, sehen können.

 

 

Aufstellung HFC Falke:

24 Dennis Verstege (ab 8.: 1 Niclas Bischoff) – 2 Sebastian Loether, 3 Christopher Dobirr, 5 Damian Haras, 18 Tobias Herbert – 27 Jan Ramelow, 33 Timo Oehlenschläger, 8 Sebastian Semtner – 30 Yannick Bräuer (ab 25.: 19 Ben Mayer), 7 Christian Schümann (ab 35.: 13 Björn Naruhn), 11 Angelo Litrico
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 0:1 Schümann (17. / Vorlage Bräuer), 0:2 Dobirr (31. / Herbert), 0:3 Oehlenschläger (45.+1 / Semtner), 0:4 Naruhn (53. / Litrico), 0:5 Haras (60. / Oehlenschläger), 0:6 Litrico (62. / Mayer), 0:7 Dobirr (67. / Litrico), 0:8 Ramelow (69. / Oehlenschläger), 0:9 Haras (82. / Ramelow), 0:10 Ramelow (89. / Mayer)

 

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Engelken (GFSV II / 56. / Beleidigung) und Gelb-Rote Karte für Sirait (GFSV II / 81. / wdh. Foulspiel); Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Herbert (81.) spielte der HFC Falke zu Zehnt weiter

 

Gelbe Karten (HFC Falke): Naruhn, Ramelow, Oehlenschläge

 

Zuschauer: 200

 

 

Dankbar rückwärts – mutig vorwärts (dd)

 

 

Die Mannschaft in Zahlen:

# Spieler PositionToreAssistsGKGRKRK
24Dennis Verstege (bis 20.01.17)Torwart00000
2Sebastian LoetherAbwehr00000
3Christopher DobirrAbwehr20000
5Damian HarasAbwehr20000
18Tobias HerbertAbwehr01000
27Jan RamelowMittelfeld21100
33Timo OehlenschlägerMittelfeld12100
8Sebastian SemtnerMittelfeld01000
30Yannick BräuerSturm01000
7Christian SchümannSturm10000
11Angelo LitricoSturm12000
1Niclas BischoffTorwart00000
13Björn Jan NaruhnSturm10100
19Ben-Lucas MayerSturm02000
22Torben AschendorfAbwehr00000

Legende: GK = Gelbe-Karten, GRK = Gelb-Rote-Karten, RK = Rote-Karten

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