HFC Falke e.V. – Hoisbütteler SV (3. Spieltag)

Saison 2017/2018

Bezirksliga Nord

3. Spieltag

Rudi-Barth-Stadion

12:00 Uhr

HFC Falke – Hoisbütteler SV 4:2 (2:1)
Rudi-Barth-Stadion (Rasen), Waidmannstr. 17, 22769 Hamburg

Sonnabend, 12.08.2017, 12:00 Uhr

 

Endlich wieder Fußball auf Naturrasen hieß es beim (verspäteten) Heimauftakt in der Bezirksliga. Da es in den Stunden zuvor und während des Spiels unentwegt geregnet hatte, war der Platz entsprechend tief und die Kräfte ließen auf beiden Seiten mit zunehmender Spieldauer nach.

 

Kaum Spieler auf der Ersatzbank, so dass sich beim HFC das Team (mal wieder) fast von selbst aufstellte. In den Schlussminuten wechselte Hellmann sich gar noch selber ein und debütierte damit in einem Pflichtspiel der 1. Herren. Aber hadern hilft in diesen Tagen nichts, auch von einem Rückstand ließ sich Falke nicht entmutigen. Nico Zerrath, mit viel Platz auf dem linken Flügel, zog aus rund 25 Metern ab. Ein Sonntagsschuss, der von der Unterkante der Latte ins Netz tropfte, zur Gästeführung (15.).

 

Die Antwort folgte promt: Wedler mit einem starken Pass in die Gasse, Keven Herrmann legte quer und Oehlenschläger mühelos zum Ausgleich (21.). Zwölf Minuten später war das Spiel gedreht. Herrmann diesmal in den Lauf von Wedler, dessen Hereingabe Hoisbüttels Mehlhorn im Fünfmeterraum nicht klären konnte. Nutznießer war Niclas Spranger, der hellwach war und sein erstes Tor im Falken-Dress erzielte.

 

Da Ritter gegen Marco Vogler parierte (34.) und Herrmanns Treffer wegen Abseits nicht anerkannt wurde (42.), ging es mit 2:1 in die Kabinen. Nach Rückkehr auf das nasse Grün entwickelte sich ein munteres Spiel. HSV-Keeper Lucas mit einer starken Parade gegen Oehlenschläger (54.) und Jonas Vogler schloss einen Konter zu ungenau ab (55.).

 

Wenig später ermöglichte Wedler, als er Marco Vogler unfair beim Torschuss stoppte, den Gästen das 2:2. Siegel traf sicher per Elfmeter zum Ausgleich über den sich die Gäste nur zwei Minuten freuen konnten. Dann war wieder das Sturmduo Oehlenschläger/Herrmann am Zuge. Letztgenannter setzte sich unnachahmlich im Strafraum durch und traf zum 3:2.

 

Als Ritter am Ball vorbei segelte (66.), war Jeffrey Baffo Drawert zu überrascht um daraus Nutzen zu schlagen. Petersen aus der Distanz mit der Chance nachzulegen, doch Lucas auf dem Posten (67.). Wie eingangs erwähnt schwanden Kraft und Konzentration. Hoisbüttel zwar gewillt abermals auszugleichen, aber nicht mehr zielstrebig genug. Auch ließ Falke teilweise die letzte Konsequenz beim Kontern vermissen, so dass Lucas gegen Litrico (73.) und Herrmann (90.+1) retten konnte.

 

Die finale Aktion war dem Oldie der Hausherren vorbehalten. Dobirr verwandelte einen an Wedler verursachten Foulelfmeter zum 4:2-Endstand, welches sich zu Beginn der Saison als neues Standardergebnis der Falken etabliert.

 

Aufstellung HFC Falke:

14 Anton Ritter – 13 Niclas Spranger, 31 Onno Lorenzen, 3 Christopher Dobirr, 21 Timo Wedler – 4 Colin Heath (ab 66.: 11 Angelo Litrico), 6 Dennis Grienig, 34 Henrik Petersen, 27 Jan Ramelow (ab 88.: 10 Dirk Hellmann) – 8 Keven Herrmann, 33 Timo Oehlenschläger (ab 79.: 19 Daniel Stolte)
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 0:1 Zerrath (15.), 1:1 Oehlenschläger (21. / Vorlage K. Herrmann), 2:1 Spranger (33.), 2:2 Siegel (61., FE), 3:2 K. Herrmann (63. / Oehlenschläger), 4:2 Dobirr (90.+2, FE / Foul an Wedler)

 

Zuschauer: 244

 

Gelbe Karte (HFC Falke): K. Herrmann

 

Erstellt in .