TSC Wellingsbüttel – HFC Falke e.V. (4. Spieltag)

Saison 2017/2018

Bezirksliga Nord

4. Spieltag

Am Pfeilshof

11:00 Uhr

 

 

TSC Wellingsbüttel – HFC Falke 4:2 (2:1)
Am Pfeilshof (Kunstrasen), Am Pfeilshof/Zuf. Waldingstr., 22391 Hamburg
Sonntag, 20.08.2017, 11:00 Uhr

 

Welch ein gebrauchter Tag für den frühen Vogel. Den vier Gegentoren gingen jeweils Geschenke der Falken hervor, die sich als besonders großzügige Gäste erwiesen. Kaum angepfiffen ging es richtig los bei dieser Begegnung. Haertel setzte seinen Schuss vorbei (2.), die direkte Antwort von Keven Herrmann konnte TSC-Keeper Ansen um den Pfosten lenken (3.).

 

In der Folgezeit neutralisierten sich beiden Teams (jeweils im 3-5-2 angetreten), bis Welle einen Fehler im Falke-Mittelfeld eiskalt nutzte. Laurens Fichter auf dem rechten Flügel freigespielt und dieser schoss zur Führung (18.) ein. Falke zwar mit mehr Spielanteilen im weiteren Spielverlauf, doch kam wenig Zielführendes dabei heraus. Stattdessen hielt Ritter seine Farben gegen Kortmann (24.) im Spiel.

 

Fast aus dem Nichts der Ausgleich: Eine butterweiche Ecke von Ramelow köpfte Hagen Bastian – regelrecht in der Luft stehend – zum 1:1 (44.) ein. Doch statt mit dem Remis die Seiten zu wechseln, nutzten die Gastgeber einen Sekundenschlaf von Dobirr, der Haertel im Rücken laufen ließ, und gingen durch Giesenschlag erneut in Führung (45.+1).

 

Der HFC weiter bemüht um Spielaufbau, tat sich jedoch gegen den aggresiven und gut sortierten Tabellenletzten aus Wellingsbüttel sehr schwer. Ballverlust Grienig im Mittelfeld, Kortmann am Ball und mit Überblick, das sein Mitspieler im Abseits stand, daraufhin mit Zug zum Tor von Ritter und dem trockenen Schuss zum 3:1! Falke weiter im Vorwärtsgang – Bastian vorbei (63.) und Herrmann (66.) zum Anschlusstreffer nach starker Bräuer-Vorarbeit.

 

Der TSC schaffte mit Engagement und vielen Nickligkeiten den Ball vom eigenen Tor fern zuhalten. Einzig Herrmann (mit einem Pfostentreffer, 70.) sorgte noch für einmalige Gefahr. Welle setzte stattdessen immer wieder Nadelstiche durch Konter. Kortmanns Schuss (72.) wurde geblockt, Giesenschlag schoss aus der Drehung vorbei (90.) und Grienig unterband in der Nachspielzeit einen Gegenzug als letzter Mann regelwidrig und konnte von Glück reden, dass es nur Gelb gab.

 

Die bittere, wenn auch nicht mehr spielentscheidende, Pille musste Falke in der 90.+5 Minute schlucken, als Ritter Kortmann den Ball mustergültig servierte und der Bramfeld-Rückkehrer leichtes Spiel hatte zum 4:2-Endstand einzunetzen. Die erste Niederlage in der Bezirksliga war durchaus vermeidbar, zeigte aber einmal mehr wie wichtig der Kopf im Fußball ist – insbesondere wenn ein vermeintlicher Favorit (Erster gegen Letzter) ins Rennen geht…

 

Aufstellung HFC Falke:

14 Anton Ritter – 3 Christopher Dobirr, 31 Onno Lorenzen, 5 Damian Haras – 2 Hagen Bastian (ab 71.: 4 Colin Heath), 10 Dennis Grienig, 34 Henrik Petersen, 21 Timo Wedler – 27 Jan Ramelow (ab 79.: 11 Angelo Litrico) – 33 Timo Oehlenschläger (ab 46.: 30 Yannick Bräuer), 8 Keven Herrmann
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 1:0 Fichter (18.), 1:1 Bastian (44. / Vorlage Ramelow), 2:1 Giesenschlag (45.+1), 3:1 Kortmann (57.), 3:2 Herrmann (66. / Bräuer), 4:2 Kortmann (90.+5)

 

Zuschauer: 222

 

Gelbe Karten (HFC Falke): Oehlenschläger, Grienig

 

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