SC Sperber – HFC Falke e.V. (15. Spieltag)

Saison 2017/2018

Bezirksliga Nord

15. Spieltag

Sportplatz SC Sperber

19:30 Uhr

 

SC Sperber – HFC Falke 3:2 (2:0)
Stadion Alsterdorf (Rasen), Heubergredder 38, 22297 Hamburg
Dienstag, 17.04.2018, 19:30 Uhr

 

Endlich möchte man meinen – im 5. Versuch hat das Spiel des letzten Hinrundenspieltages stattgefunden. Und das bei wunderbarem Frühlingswetter…

 

Wunderbar war auch die Anfangsphase vom HFC. Keven Herrmann (3.) setzte ein erstes Zeichen, fand jedoch ebenso wie Sören Lühr seinen Meister in Sperber-Keeper Christoph Möhring. Dessen Direktabnahme vom Fünfmetereck lenkte er mit einem klasse Reflex über den Kasten (10.).

 

In der Folgezeit war Falke weiter im Vorwärtsgang, doch fehlte die letzte Präzision im Angriffsdrittel. Auch Sperber konnte im Sturmzentrum wenig nennenswertes vorweisen. Nach 28 Minuten kam Marco Heydorn zwar freistehend an den Ball: Sein Warnschuss, der zentral auf das Tor kam und kaum Gefahr versprühte, deutete zumindest die Richtung an.

 

Die Hausherren eroberten mehr und mehr Räume im Mittelfeld und nutzen die sich bietenden Freiheiten nun effektiv und teils sehenswert aus. Burmester mit der Hacke auf den steil gehenden Heydorn, dieser mit einem Querpass auf Müller, der zum 1:0 (33.) in das verwaiste Tor einschob. Nur drei Minuten später Heydorn abermals mit zu viel Platz in der Offensive und einem Lupfer hinter die Abwehrreihe auf Malte Burmester, der frei vor Ritter zum Zweiten traf.

 

Auch direkt nach Wiederanpfiff war Falke noch nicht wieder im Spielmodus. Müller (46.) und Trilk (48.) mit Halbchancen ließen befürchten, dass es im 2. Durchgang dort weiterging, wo es auch Ende der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Doch weit gefehlt – Falke biss sich zurück in das Spiel. Bei einem Leuthold-Freistoß vom rechten Flügel, der scharf auf das Tor getreten wurde, musste Möhring abermals seine Qualitäten zeigen (52.). Fortan wurde Sperber in die eigene Hälfte gedrängt.

 

Leuthold, von der taktischen Zuordnung eigentlich im defensiven Mittelfeld aufgeboten, kämpfte nicht nur um jeden Meter, sondern war auch an nahezu jeder gefährlichen Falke-Aktion beteiligt. Vor dem Strafraum legte er für Lühr auf, dessen Schuss – noch abgefälscht – senkte sich hinter Möhring zum Anschlusstreffer (58.). Leuthold versuchte es wenig später selbst, doch lenkte ein Abwehrbein seinen Schuss knapp am Gehäuse vorbei (63.). Unordnung nach der anschließenden Ecke und der Ball landete auf Leutholds Fuß, von wo aus er ihn aus knapp 25 Metern an Freund und Feind vorbei zum 2:2 ins Tor jagte.

 

Sperber konnte sich aus der Umklammerung befreien, aber einzig Burmester (73.) versprühte Torgefahr. Falke dagegen witterte nochmal Morgenluft und wollte in der Schlussphase den Dreier. Herrmann probierte es aus über 30 Metern, doch ging sein Schuss vorbei (81.). Lühr mit einer starken Aktion über links, Flanke auf Leuthold und seinen Kopfball kratzte Möhring sensationell aus dem Winkel (82.).

 

Nicht nur dass der Sieg verpasst wurde, nahm Falke statt einem gar keine Punkte mit. Ein unnötiger Ballverlust in der Schlussminute, fehlende Ordnung in der Rückwärtsbewegung und ein unglücklich agierender Onno Lorenzen, der 18 Meter vor dem Strafraum ausrutschend den Gegner abräumte. Joker Tom Nitzsche war es egal und hob die Kugel über die Mauer zum 3:2-Endstand.

 

Aufstellung HFC Falke:

14 Anton Ritter – 3 Christopher Dobirr, 31 Onno Lorenzen, 5 Damian Haras, 28 Denys Karmazyn (ab 61.: 11 Angelo Litrico) – 20 Tobias Leuthold, 34 Henrik Petersen – 8 Sören Lühr, 30 Yannick Bräuer, 27 Keven Herrmann – 7 Christian Schümann (ab 69.: 10 Daniel Brehmer)
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 1:0 Müller (33.), 2:0 Burmester (36.), 2:1 Lühr (58. / Vorlage Leuthold), 2:2 Leuthold (63.), 3:2 Nitzsche (90.)

 

Zuschauer: 105

 

Gelbe Karte (HFC Falke): Karmazyn

 

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