HFC Falke e.V. – SV Uhlenhorst-Adler (17. Spieltag)

Saison 2017/2018

Bezirksliga Nord

17. Spieltag

Rudi-Barth-Stadion

12:00 Uhr

 

HFC Falke – SV Uhlenhorst-Adler 4:2 (3:2)
Rudi-Barth-Stadion (Rasen), Waidmannstr. 17, 22769 Hamburg
Sonnabend, 18.11.2017, 12:00 Uhr

 

Das Aufeinandertreffen von Falke und Adler entwickelte sich während des Spiels zu einem Duell der „Wasservögel“. Die Wetter-App hatte (leider) exakt richtig gelegen, als für Sonnabend von 11:00 bis 14:00 Regen angesagt wurde. Insbesondere die Wassermengen in Halbzeit eins sorgten dafür, dass der Boden in der zweiten Spielhälfte komplett umgewühlt wurde. Diese Verhältnisse verärgerten die Gäste derart, dass um einen Abbruch beim Schiedsrichter in der Halbzeitpause gebeten wurde. Dies tat er nicht, da die Bedingungen sicherlich sehr schwer, aber nicht komplett irregulär waren.

 

Insbesondere unserem Capitano Damian Haras erfreute es, dass das Spiel in die Wertung kommt, da er in den glücklichen Genusses eines seltenen Doppelpacks kam. Aber der Reihe nach – etwas mehr als fünf Zeigerumdrehungen waren gespielt, als ein langer Diagonalball Tobi Leuthold erreichte, dieser sich mit einer Körpertäuschung Platz verschaffte und trocken zur frühen Führung einschoss.

 

Die ersten zehn Minuten gehörten komplett den Hausherren, die wie aus dem Nichts den Ausgleich hinnehmen mussten. Ein langer Ball erreichte Ayke Yesiltac, der sehenswert per Schlenzer in den rechten Knick zum 1:1 traf (10.). Nur vier Minuten später war das Spiel auf den Kopf gestellt. Falke bekam eine Freistoßflanke nicht geklärt und Yesiltac wurde es zu einfach gemacht aus zentraler Position zur Gästeführung einzunetzen. Nach einer Unsicherheit von Matti Kirchner klärte Bräuer einen Widmayer-Schuss auf der Linie (16.) und verhinderte damit einen noch höheren Rückstand.

 

Der HFC kämpft sich ins Spiel zurück und setzte UH-Adler an deren Strafraum fest. Haras gelang per Kopf der 1. Streich, als er einen Leuthold-Freistoß zum 2:2 einnickte (19.). Mit teils vereinten Kräften mussten sich die Gäste gegen die Offensivbemühungen der Hausherren, die aber nur selten zu wirklich zwingenden Chancen kamen, erwehren. Haras, abermals auf eine Leuthold Freistoßflanke, die er zum 3:2 ins Tor drückte, bedeutete die verdiente Halbzeitführung.

 

Der Seitenwechsel verzögerte sich – nicht aufgrund der Wettersituation, sondern da einer der Schiedsrichterassistenten aufgrund von Schwindel nicht mehr weitermachen konnte. Nach 27 Minuten ging es mit einem Ersatzmann endlich weiter…

 

Das einzig probate Mittel waren fortan lange Bälle auf beiden Seiten, so dass es den Abwehrreihen dadurch eher leicht gemacht wurde. Torraumszenen waren Mangelware, die spielerisch schönste Aktion in Halbzwit zwei bedeutete dann auch die Entscheidung. Keven Herrmann setzte sich auf dem linken Flügel stark durch und bediente Tobi Leuthold, der aus fünf Metern zum 4:2-Endstand (73.) traf.

 

Der HFC Falke konnte sich mit diesem Arbeitssieg im Verfolgerfeld festsetzen. Die wirklich harte Arbeit sollte nach Abpfiff für Platzwart Peter anstehen, der sicherlich die eine oder andere Extraschicht einlegen werden muss, um das „Grün“ wieder in einen spielfähigen Untergrund zu verwandeln.

 

Aufstellung HFC Falke:

24 Matthias Kirchner – 2 Hagen Bastian, 31 Onno Lorenzen, 5 Damian Haras, 3 Christopher Dobirr – 34 Henrik Petersen, 16 Dennis Theißen – 30 Yannick Bräuer (ab 78.: 10 Daniel Brehmer), 20 Tobias Leuthold, 8 Sören Lühr (ab 62.: 9 Steven Schönfeld) – 27 Keven Herrmann (ab 87.: 28 Denys Karmazyn)
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 1:0 Leuthold (6. / Vorlage Dobirr), 1:1 Yesiltac (10.), 1:2 Yesiltac (14.), 2:2 Haras (19. / Leuthold), 3:2 Haras (35. / Leuthold), 4:2 Leuthold (72. / Herrmann)

 

Zuschauer: 171

 

Gelbe Karte (HFC Falke): Lorenzen

 

 

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