VfL 93 – HFC Falke e.V. (22. Spieltag)

Saison 2017/2018

Bezirksliga Nord

22. Spieltag

Meerweinstraße

19:00 Uhr

Verrückter Ligastart ins Jahr 2018

Schönfeld mit Bestnote gegen VfL 93

 

Das Spiel beim VfL 93 wird definitiv in die Historie unseres HFC Falke eingehen. Neun Tore fast gleichmäßig verteilt, sind eher seltener zu bestaunen – und die meisten von uns hätten sicherlich auch auf diese Spannung verzichten können.

Das erste Pflichtspiel nach einer Vorbereitung ist immer schwierig, man weiß einfach noch nicht so richtig, wo man steht. Unsere Vorbereitung war auch alles andere als einfach und flüssig, entsprechend wollten wir einfach den Dreier – und den haben wir“, freute sich unser Coach.

 

Nach einer Schweigeminute für Thorsten Runge begann Falke bei eisigen Temperaturen und gegen den böigen Wind spielbestimmend. Aus dem eigenen Ballbesitz wurden immer wieder gute Kombinationen nach vorne gebracht, Großchancen blieben aber aus. Mit der ersten richtigen Offensivaktion gingen die Hausherren dann in Front. Ein Freistoß aus dem Halbfeld windete in den Sechszehner, Kirchner nicht entschlossen genug und der Ball schlug, berührt oder auch nicht, im langen Eck ein (29.). Falke aber keinesfalls geschockt und mit der richtigen Antwort: Grienig per Freistoß auf Schönfeld, der aus Nahdistanz einschoss (36.). Beide Teams hatten dann vor der Halbzeitpause noch jeweils einen Alu-Treffer zu verbuchen (Dobirr rutschte eine Flanke ab).

 

Grienig leitet Gefühl Sturmlauf ein

Die zweite Hälfte begann mit einem wahren Sturmlauf unserer Mannen. Immer wieder wurden die VfL’er unter Druck gesetzt und hoch angelaufen. Der Gegenwind machte es den Hausherren zudem noch schwerer sich zu befreien. Schönfeld wurde 18 Meter halbrechts zu Fall gebracht, Grienig hob das Spielgerät über die Mauer in die Maschen (48.). Drei Minuten später löste sich Hagen Bastian auf der linken Seite sehenswert und steckte auf Schönfeld durch, dieser mit traumhaften Pass auf den einlaufenden Keven Herrmann – das ließ sich unser Offenspieler nicht nehmen (51.). In der 57. Minute dann gar noch das 4:1! Nach toller Kombination wurde Dobirrs Flanke noch geklärt, aber unser spielender Manager brachte die Kugel per Kopf erneut in den Sechszehner, Torkrokodil Schönfeld nahm sie an, schnelle Drehung und rein damit.

 

VfL 93 mit tollem Charakter

Der Drops hätte nun eigentlich gelutscht sein müssen, doch einen etwas kurz geratenen Rückpass klärte Keeper Kirchner nicht ins Seitenaus, sondern schoss Hehlke an, der ins leere Tor einschob (63.). Auch beim 3:4 durch Hehlkes 22 Meter-Schuss sah unserer Torsteher nicht glücklich aus (77.). Die Verunsicherung war zurück. Kirchner mit nem kurzen Abwurf zu Haras, der mit einem unnötigen Ballverlust, aber das Leder konnte im letzten Moment durch Lorenzen geklärt werden (78.). Der eingewechselte Leuthold setzte sich im Strafraum stark durch, Rückpass zu Winterholt, dessen Schuss noch geblockt wurde, aber Brehmer ging nach und netzte mit seinem linken Fuß ein (90.). VfL 93 gab sich weiterhin nicht geschlagen: Flanke, Kopfball, Tor – das 4:5 (90.+2). Ungläubiges Kopfschütteln auf beiden Seiten, denn nachdem Herrmann im Zwei gegen eins die Kugel nicht zu Leuthold gelegt bekam, hatte 93 sogar noch einmal die Möglichkeit zum Ausgleich, doch der letzte Pass zu ungenau. „Wir haben unglaublich viel gut gemacht, einige Sachen nicht ganz optimal, aber wichtig waren die drei Zähler“, zeigte sich Helle erleichtert, ob dem guten, wenn auch etwas verrückten Pflichtspielstart ins Jahr 2018.

 

HFC Falke: Kirchner – Dobirr, Lorenzen, Haras, Bastian – Petersen, Brehmer – Bräuer (67. Heath), Grienig (75. Leuthold), K. Herrmann – Schönfeld (84. Winterholt)
Trainer: Hellmann

 

Tore: 1:0 Sohrt (29.), 1:1 Schönfeld (36., Grienig), 1:2 Grienig (48.), 1:3 Herrmann (51., Schönfeld), 1:4 Schönfeld (57., Dobirr), 2:4 Hehlke (63.), 3:4 Hehlke (77.), 3:5 Brehmer (90.), 4:5 Marschall (90.+2)

 

Zuschauer: 185

 

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