HFC Falke e.V. – Grün-Weiß Eimsbüttel (23. Spieltag)

Saison 2017/2018

Bezirksliga Nord

23. Spieltag

Rudi-Barth-Stadion

12:00 Uhr

 

HFC Falke – Grün-Weiß Eimsbüttel 4:1 (3:0)
Rudi-Barth-Stadion (Rasen), Waidmannstr. 17, 22769 Hamburg
Sonnabend, 24.03.2018, 12:00 Uhr

 

Kaum hat der Frühling begonnen, wurde auch wieder im Rudi-Barth-Stadion, in dem Falke auch in der kommenden Saison seine Heimspiele austragen wird, gekickt. Doch den Fokus zurück in die Gegenwart gerichtet, wartete mit Grün-Weiß Eimsbüttel zwar der Tabellenzwölfte, doch trotzte die Griep-Elf in der Vorwoche dem Spitzenreiter ETV ein Unentschieden ab.

 

Die Ausrichtung in diesem Spiel war klar. Falke spielbestimmend, suchte die Lücke im dichten Defensivverbund von GWE, die tief standen und ab der Mittellinie die Räume eng machten. Dies gelang auch gut 20 Minuten, in den denen einzig Sören Lühr (8.) mit einem Warnschuss für Gefahr sorgte. Die taktische Marschrichtung der Gäste war allerdings Makulatur, als Brehmer, „unser Zehner“, einen abgewehrten Ball direkt in den rechten Knick jagte. Das 1:0 war ein Treffer der Marke „Tor des Monats“.

 

Die Gäste vom Tiefenstaaken versuchten auch weiterhin Nadelstiche zu setzen, meist kamen sie dabei über die rechte Angriffsseite, konnten im Strafraum der Falken aber selten für wirkliche Unruhe sorgen. Maurice Freudenthal mit der besten Chance nach 32 Minuten, doch ging sein Schuss vorbei. Effektiver waren dagegen die Hausherren. Dobirr mit einem feinen Pass auf Leuthold, der in seiner unnachahmlichen Art den Gegner mit einem Haken ins Leere laufen ließ und die Kugel rechts unten einschweißte – 2:0 (35.). Ein möglicher zweiter Treffer von ihm wurde von GWE-Keeper Witt regelwidrig verhindert und es gab Strafstoß. Diesen verwandelte Keven Herrmann kompromisslos mit dem Halbzeitpfiff.

 

Der HFC spielte fortan auf die Heimseite zu und suchte weiter den direkten Weg zum Gäste-Tor. Leuthold trat mehr in den Rasen als den Ball und konnte so statt einem weiteren Treffer nur einen Eckball verbuchen (48.). Wenig später sollte dann doch das 4:0 folgen. Von Schönfeld, in Mittelstürmerposition, kam der Ball zu Lühr, der diesen aus kurzer Distanz über die Linie drückte (52.).

 

Anstatt weiter an der Tordifferenz zu arbeiten, schlich sich nach rund einer Stunde etwas der Schlendrian ein. Die Falke-Defensive ließ Jonas Klima passieren, dieser bediente Tim Niemeyer, der zum Ehrentreffer (63.) traf. Zu mehr sollte es für GWE an diesem Tag nicht reichen. Stattdessen hätte Falke, insbesondere in Person von Keven Herrmann, das Ergebnis in die Höhe schrauben können. Doch unser 27er sollte heute nur vom Punkt erfolgreich sein, ließ er seine drei Chancen (61. / 80. / 86.) in Durchgang zwei liegen.

 

Falke schob sich dank eines souveränen Auftritts in der Tabelle auf Platz fünf und blickt vorsichtig optimistisch auf das Osterwochenende, welches uns zwei Nachholspiele beschert und somit die Möglichkeit dem Spitzenduo von ETV und Eintracht Lokstedt auf den Pelz zu rücken.

 

Aufstellung HFC Falke:

24 Matthias Kirchner – 28 Denys Karmazyn, 3 Christopher Dobirr, 5 Damian Haras, 2 Hagen Bastian – 10 Daniel Brehmer, 6 Dennis Grienig – 8 Sören Lühr, 20 Tobias Leuthold (ab 65.: 7 Christian Schümann), 27 Keven Herrmann – 9 Steven Schönfeld (ab 69.: 4 Colin Heath)
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 1:0 Brehmer (22.), 2:0 Leuthold (35. / Vorlage Dobirr), 3:0 Herrmann (45., FE / Foul an Leuthold), 4:0 Lühr (52. / Schönfeld), 4:1 Niemeyer (63.)

 

Zuschauer: 279

 

Erstellt in .