HFC Falke e.V. – SC Pinneberg (Pokal, 2. Runde)

Saison 2017/2018

ODDSET-Pokal

Pokal, 2. Runde

Steinwiesenweg 2 (Grand)

18:30 Uhr

HFC Falke – SC Pinneberg 2:1 (2:1)
Steinwiesenweg 2 (Grand), Steinwiesenweg 30, 22527 Hamburg
Dienstag, 01.08.2017, 18:30 Uhr

 

In der 2. Runde des Oddset-Pokals wartete auf den Falken der Mitaufsteiger SC Pinneberg (Bezirksliga West). Mit erheblichen Personalsorgen trat der HFC an, zwei „reaktivierte“ Akteure in Form von Tobi Herbert (gleich in der Startelf) und Timo Braasch sowie Keven Herrmann und Patrick Martins aus der Zwoten ergänzten den 16-Mann-Kader.

 

Pinneberg stand von Beginn an ziemlich tief und attackierte ab der Mittellinie. Der HFC noch nicht wach: Fehler im Aufbau von Ohlenschläger, den er umgehend wieder gutmachen wollte, aber den ballführenden SCP-Angreifer übermotiviert im Strafraum foulte. Anstatt das Geschenk anzunehmen, setzte Thomas Koster den Ball neben das Tor (4.). Nur vier Minuten später konnte er – nach einem erneuten Ballverlust steil geschickt – die Gäste in Führung schießen.

 

Es dauerte rund eine Viertelstunde bis Falke im Spiel war und sich in der Hälfte der Pinneberger einnistete. Schüsse von Heath und Petersen konnte SCP-Keeper Timo Herrmann parieren. Wirklich zwingendes ergab sich nicht, bis Petersen auf Keven Herrmann durchsteckte und der Torjäger ins kurze Eck traf (40.). Es sollte vor der Pause noch herber für den Gast kommen. Drei Minuten nach dem Ausgleich legte Oehlenschläger zurück und Petersen knallte den Ball ansatzlos in den Winkel.

 

Mit der 2:1-Führung startete die 2. Halbzeit, in der nach wenigen Minuten Henrik Petersen in die Innenverteigung rutschte, da Onno Lorenzen angeschlagen raus musste. Der nächste im Falken-Lazarett! Unser 34er machte auch eine Reihe weiter hinten eine richtig gute Rolle, fiel durch kompromisslose Zweikampfführung auf und bot nicht nur aufgrund der zwei Scorerpunkte eine sackstarke Leistung. Ein weiterer Treffer blieb ihm verwehrt, als sein Schuss geblockt wurde, nachdem T. Herrmann am Ball vorbei segelte (59.).

 

Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich immer mehr ein Pokalfight, der hart aber niemals unfair geführt wurde. Falke nun in der defensiveren Rolle, lauerte auf Konter. Bei einem davon verpasste Ramelow in Überzahl das Abspiel, so dass nur ein Eckball heraussprang. Zu Torabschlüssen kamen die Gastgeber nun häufiger, aber Ramelow (72.) und K. Herrmann (90.) setzten den Ball vorbei bzw. scheiterten am Keeper (Heath, 76.).

 

Die letzte Chance auf den Ausgleich und die mögliche Verlängerung verpasste der SCP, als ein Ball aus dem Gewühl in die Arme von Ritter flog (85.). In der insgesamt sechsminütigen Nachspielzeit (warum eigentlich so lange?) hätte Braasch den Sack endgültig zu machen können. Doch flog sein Schuss nur an die Latte (90.+3) – Spötter meinten hinterher scherzhaft, dass es nur an der durchgebogenen Latte lag, dass ihm beim Comeback ein Treffer verwehrt geblieben ist.

 

Aufstellung HFC Falke:

14 Anton Ritter – 13 Niclas Spranger, 31 Onno Lorenzen (ab 53.: 10 Daniel Brehmer), 3 Christopher Dobirr, 18 Tobias Herbert – 4 Colin Heath, 6 Dennis Grienig, 34 Henrik Petersen, 27 Jan Ramelow (ab 86.: 16 Timo Braasch) – 33 Timo Oehlenschläger (ab 66.: 7 Christian Schümann), 8 Keven Herrmann
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 0:1 T. Koster (8.), 1:1 K. Herrmann (40. / Vorlage Petersen), 2:1 Petersen (43. / Oehlenschläger)

 

Zuschauer: 108

 

Gelbe Karten (HFC Falke): Petersen, Ramelow, Brehmer

Besonderes Vorkommnis: T. Koster schießt FE neben das Tor (4.)

 

 

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