HFC Falke e.V. – Wedeler TSV (3. Runde Pokal)

Saison 2017/2018

ODDSET-Pokal

3. Runde Pokal

Steinwiesenweg 2 (Grand)

18:30 Uhr

HFC Falke – Wedeler TSV 1:4 (0:1)
Steinwiesenweg 2 (Grand), Steinwiesenweg 30, 22527 Hamburg
Dienstag, 01.08.2017, 18:30 Uhr

 

Same procedure as last year?“ – „Same procedure as every year!“

 

Oddset-Pokal – zum 3. Mal wurde dem HFC Falke im 3. Spiel der jeweiligen Saison ein Oberligist zugelost. Obwohl vorher die leise Hoffnung gehegt wurde („Aller guten Dinge sind drei“), musste man im Nachhinein anerkennen, dass es abermals nicht geklappt hat.

 

Raus mit Applaus trifft das Spielgeschehen wohl am Besten. Die weiterhin arg dezimierte Truppe (13 Mann fehlten Coach Hellmann!) legte einen engagierten Auftritt auf das „rote Parkett“, welches sich im Laufe des Spiels aufgrund der Regenfälle in eine Schlammrutschbahn verwandelte. So stand mit Tobi Herbert ein „Teilzeitarbeiter“ in der Startelf, die „Helle“ relativ defensiv aufstellte und sich in der Rückwärtsbewegung in ein 5-3-2 formierte.

 

Es war von Beginn an ein Spiel, dass durch den Kampf im Mittelfeld dominiert wurde. Wedel mit den wenigen Chancen: Jan Eggers per Direktabnahme an den Pfosten und Vollmer – nach Ganitis-Zuspiel zu überrascht – setzte den Ball aus drei Metern am Tor vorbei (15.). Knapp eine Viertelstunde später hatte Sonay Hayran mehr Zielwasser getrunken: Seine Freistoßflanke flog mit Effet und Hilfe des Innenpfostens ins Netz – 0:1 (29.).

 

Nach einer Stunde setzte der Regen ein und es begann eine wahre Schlammschlacht. Echte Gelegenheiten waren weiterhin Mangelware, Falke stand defensiv gut, konnte aber auch keine Gefahr nach Vorne produzieren. Die Räume für den WTSV boten sich erst als Falke in Unterzahl offensiver wechselte, um noch die Wende zu erzwingen.

 

Freistehend schoss der eingewechselte Jeske über das Tor und verpasste zehn Minuten vor dem Ende die Vorentscheidung. Nur 120 Sekunden später war er dann an dem 0:2 maßgeblich beteiligt. Jeskes Lupfer prallte vom Pfosten unglücklich an den zurück geeilten Spranger, der nicht mehr ausweichen konnte. Wedel nun mit Oberwasser und Ritter verhinderte mit einem starken Reflex gegen Richter den dritten Gegentreffer.

 

Doch der HFC steckte nicht auf. Oehlenschläger – standfest auf dem schmierigen Geläuf – brachte den Ball derart scharf an den Fünfer, das Vollmer seinen eigenen Keeper Niklas Marten überwand (87.). Mit dem Anschlusstreffer keimte wenige Sekunden Hoffnung auf, ehe der Oberligist den Sack zu machte. Mahnke bediente den bärenstarken Ganitis, der zum 1:3 vollendete, und Erstgenannter prallte mit Falke-Torsteher Ritter zusammen. In dieser Aktion soll „Schümi“ den Schiedsrichter, der die gesamte Zeit durch eine selten erlebte Theatralik auffiel, berührt haben, als er ihn auf den am Boden liegenden Keeper energisch hinwies. Dies empfand der Referee als Tätlichkeit gegen seine Person…

 

So beendeten tapfer kämpfende Falken zu Neunt das Spiel. Mit dem Abpfiff traf Moslehe zum 1:4-Endstand, der am Ende etwas zu hoch ausfiel, aber Wedel aufgrund eines sehr seriösen Auftritts verdientermaßen den Einzug in die 4. Runde bescherte.

 

Aufstellung HFC Falke:

14 Anton Ritter – 3 Christopher Dobirr, 31 Onno Lorenzen, 18 Tobias Herbert – 13 Niclas Spranger, 21 Timo Wedler – 6 Dennis Grienig (ab 83.: 20 Patrick Barao Martins), 34 Henrik Petersen (ab 79.: 33 Timo Oehlenschläger), 27 Jan Ramelow – 10 Daniel Brehmer (ab 66.: 7 Christian Schümann) – 8 Keven Herrmann
Trainer: Dirk Hellmann


Tore: 0:1 Hayran (29.), 0:2 Spranger (82., Eigentor), 1:2 Vollmer (87., Eigentor / Vorlage Oehlenschläger), 1:3 Ganitis (87.), 1:4 Moslehe (90.+3)


Zuschauer: 251

 

Gelbe Karte (HFC Falke): Dobirr

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Herbert wegen Unsportlichkeit (75.), Rot für Schümann wegen Tätlichkeit am Schiedsrichter (88.)

 

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