HFC Falke e.V. – St. Pauli IV (11. Spieltag)

Saison 2016/2017

Kreisliga 2

11. Spieltag

Rudi-Barth-Stadion

12:00 Uhr

HFC Falke – FC St. Pauli IV 1:0 (0:0)
Rudi-Barth-Stadion (Rasen), Waidmannstr. 17, 22769 Hamburg
Sonnabend, 08.10.2016, 12:00 Uhr

 

93 Minuten bis zur totalen Ekstase
Last-Minute-Triumph über St. Pauli IV

 

Es sind diese besonderen Momente, die unseren Sport, unseren Verein, ausmachen. Das Aufeinandertreffen gegen den FC St. Pauli IV wird sicher für immer in unserer Erinnerung bleiben. Es wurde auf das Match hingefiebert, die Vorfreude war schon Wochen zuvor greifbar.

 

773 Zuschauer (neuer Rekord!) und eine beeindruckende Choreo zum Auflaufen ließen keinen Zweifel daran, dass heute etwas Besonderes in der Luft lag. Was dann geschah lässt sich wahrscheinlich nicht besser malen – aber bevor wir zum wohl emotionalsten Höhepunkt unserer jungen Vereinsgeschichte kommen, das Spiel nacherzählt.

 

Die Vierte des Kiezklubs präsentierte sich keineswegs wie ein Team, das im Tabellenkeller steckt. Mit zwei Viererketten verschoben die Gäste stark gegen den Ball, ließen kaum einmal Lücken zu und wenn dann doch einmal ein Falke im Angriffsdrittel in Szene gesetzt werden konnten, waren sie bissig und aggressiv in den Zweikämpfen. Die erste nennenswerte Chance hatte dann Colin Heath, der eine Arslan-Hereingabe an die Latte köpfte (20.). Vier Minuten später verpasste Dobirr eine Litrico-Flanke nur knapp. Falke spielbestimmend und mit viel Ballbesitz. „Wir haben das insgesamt gut gemacht, schnell verlagert und versucht dadurch Räume zu gestalten, allerdings muss man hier St. Pauli ein großes Lob aussprechen. Das haben sie stark verteidigt und wir haben zu selten eine gute Lösung im einleitenden Pass gefunden“, so Coach Hellmann zum ersten Durchgang, in die Gäste fast noch mit dem Halbzeitpfiff in Front gegangen wären. Der Kopfball von Laurenz Blindenbacher ging aber drüber (44.).

 

Das Spiel bleibt ewig in Erinnerung

 

Nach Wiederbeginn wurde Braun-Weiß mutiger. Bastian Zeibig wurde per Querpass in Szene gesetzt, Verstege geschlagen, doch „Matze“ Jänicke, bester Falke am heutigen Tage, blockte den Abschluss und das Leder senkte sich hinter dem Tor (47.). Auf der Gegenseite flankte der eingewechselte Braasch (kam für Köksal Arslan, der mit einem Schienbein-Cut ins Krankenhaus abtransportiert werden musste) und der eingelaufene Tobi Herbert hielt völlig blank aus sieben Metern drüber (56.). Zwischen der 64. und 67. Minute war zweimal Dennis Verstege zur Stelle, nachdem St. Pauli zu weiteren Möglichkeiten kam. Als sich wohl alle Anwesenden bereits mit einer Punkteteilung anfreundeten, war es Timo Wedler, der die Kugel nach einer abgewehrten Standard wieder in die Gefahrenzone brachte und Christopher „Stoffi“ Dobirr fand. Unser 3er legte sich das Spielgerät nochmal zurecht und schob ein – 93 Minuten bis zur vollkommenden Ekstase! Es brachen alle Dämme, die komplette Bank samt Anhänger begruben den Torschützen in einer Jubeltraube. Dieser „Gänsehaut-Moment“ wie es Francis Fabian beschrieb, wird uns ewig in Erinnerung bleiben.

 

Aufstellung HFC Falke:

24 Dennis Verstege – 2 Sebastian Loether (ab 64.: 21 Timo Wedler), 3 Christopher Dobirr, 16 Matthias Jänicke, 11 Angelo Litrico – 4 Colin Heath (ab 85.: 7 Christian Schümann), 27 Jan Ramelow, 34 Henrik Petersen, 18 Tobias Herbert – 9 Steven Schönfeld, 19 Köksal Arslan (ab 50.: 20 Timo Braasch)
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tor: 1:0 Dobirr (90.+3 / Vorlage Wedler)

 

Gelbe Karten (HFC Falke): Loether, Ramelow, Schümann

 

Zuschauer: 773

Die Mannschaft in Zahlen:

# Spieler PositionToreAssistsGKGRKRK
24Dennis Verstege (bis 20.01.17)Torwart00000
2Sebastian LoetherAbwehr00100
3Christopher DobirrAbwehr10000
16Matthias JänickeAbwehr00000
11Angelo LitricoSturm00000
4Colin HeathMittelfeld00000
27Jan RamelowMittelfeld00100
34Henrik PetersenMittelfeld00000
18Tobias HerbertAbwehr00000
9Steven SchönfeldSturm00000
19Köksal ArslanSturm00000
20Timo Braasch (bis 16.02.17)Sturm00000
21Timo WedlerAbwehr01000
7Christian SchümannSturm00100

Legende: GK = Gelbe-Karten, GRK = Gelb-Rote-Karten, RK = Rote-Karten

 

 

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