SV Lurup II – HFC Falke e.V. (12. Spieltag)

Saison 2016/2017

Kreisliga 2

12. Spieltag

Kleiberweg

15:00 Uhr

SV Lurup II – HFC Falke 3:2 (0:0)
Kleiberweg (Grand), Kleiberweg 125, 22547 Hamburg
Sonntag, 16.10.2016, 15:00 Uhr

 

Nach sieben Siegen in Folge sollte es wieder passieren: Wie schon bei Germania III ein Last-Minute-K.O. gegen eine starke Luruper Mannschaft, die die Motivation in Zielstrebigkeit und Effektivität umzumünzen wusste. Doch nicht die sportlichen Aspekte waren es, die nach Abpfiff die Gemüter erhitzten. Was sich in der Nachspielzeit – direkt im Anschluss an den Siegtreffer – beim Torjubel ereignete, spottete jeder Beschreibung. Anstatt das späte Tor in einer riesigen Menschentraube zu feiern, wurden in diesem Zuge diverse Falken-Zaunfahnen mutwillig runter gerissen und teils beschädigt. Ob dies Spieler oder Fans – dazu gibt es unterschiedliche Aussagen – getan haben, spielt am Ende keine Rolle. Eine dadurch drohende Eskalation konnte glücklicherweise vermieden werden. Nichts desto trotz wurde das „Fairplay“ (hierzu gehört auch mit Anstand gewinnen bzw. verlieren zu können) Seitens des SV Lurup II komplett mit Füßen getreten.

 

Doch beginnen wir am Anfang – die Zeit kurz zurück in die 1. Halbzeit gedreht. Das Spiel fand größtenteils zwischen den Strafräumen statt. Zwei Mal schaffte es der SVL mit schnellem Spiel die Falken-Defensive zu öffnen, doch Özdemir scheiterte jeweils aus kurzer Distanz (18. / 23.). Der HFC kam nur zu zwei Halbchancen (Schönfeld, 10. / Ramelow, 36.). Stattdessen musste Coach Hellmann verletzungsbedingt bereits doppelt vor dem Seitenwechsel tauschen.

 

Und plötzlich sollten die Tore fallen: Bräuer zog aus 17 Metern ab, als Lurups Abwehr den Ball nicht klären konnte – 0:1 (49.)! Direkt im Gegenzug die Antwort durch Doubli, der – stark abseitsverdächtig – zum Ausgleich traf. Der Gastgeber nun mit Oberwasser. Karimzadah schneller als Jänicke, der den Ball nicht kompromisslos klärte, und schoss zum 2:1 (61.) ein. Nur zwei Minuten danach versuchte es Karimzadah akrobatisch per Fallrückzieher, verzog aber aus rund 20 Metern.

 

Der HFC fightete sich zurück, Schümann steckte im Strafraum auf Schönfeld durch, freistehend ein leichtes Spiel für den Goalgetter – 2:2. Nach einer Ecke köpfte „Schümi“ zur vermeintlichen Führung ein, doch wurde der Treffer wegen eines angeblichen Foulspiels nicht anerkannt (75.). Schönfeld, mit einem sehr schwer zu kontrollierenden Ball, vergab die letzte Chance der Gäste zwei Minuten später.

 

Nun war wieder der SVL am Zug. Gökalp zielte aus der Distanz zu ungenau (80.), ehe Ritter der letzte in einer Fehlerkette bei Falke war, der den Ball in der Schlussminute passieren ließ. Der Jubel und die Begleitumstände wurden bereits eingangs beschreiben. Sportlich betrachtet ziemlicher Frust bei den Falken, das in einem ausgeglichenen Spiel nicht wenigstens ein Punkt mitgenommen werden konnte.

 

Aufstellung HFC Falke:

14 Anton Ritter – 21 Timo Wedler, 3 Christopher Dobirr, 16 Matthias Jänicke, 11 Angelo Litrico – 6 Dennis Ofosu, 34 Henrik Petersen (ab 24.: 10 Daniel Brehmer) – 27 Jan Ramelow (ab 82.: 22 Malte Winterholt) – 30 Yannick Bräuer, 9 Steven Schönfeld, 18 Tobias Herbert (ab 43.: 7 Christian Schümann)
Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 0:1 Bräuer (49.), 1:1 Doubli (50.), 2:1 Karimzadah (61.), 2:2 Schönfeld (72. / Vorlage Schümann), 3:2 Özdemir (90.+3)

 

Gelbe Karten (HFC Falke): Ramelow, Schümann

 

Zuschauer: 265

 

Die Mannschaft in Zahlen:

# Spieler PositionToreAssistsGKGRKRK
14Anton RitterTorwart00000
21Timo WedlerAbwehr00000
3Christopher DobirrAbwehr00000
16Matthias JänickeAbwehr00000
11Angelo LitricoSturm00000
6Dennis Ofosu (bis 17.01.17)Mittelfeld00000
34Henrik PetersenMittelfeld00000
27Jan RamelowMittelfeld00100
30Yannick BräuerMittelfeld10000
9Steven SchönfeldSturm10000
18Tobias HerbertAbwehr00000
10Daniel BrehmerMittelfeld00000
7Christian SchümannSturm01100
22Malte WinterholtMittelfeld00000

Legende: GK = Gelbe-Karten, GRK = Gelb-Rote-Karten, RK = Rote-Karten

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