TuS Germania Schnelsen III – HFC Falke e.V. (4. Spieltag)

Saison 2016/2017

Kreisliga 2

4. Spieltag

Königskinderweg 1

13:00 Uhr

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Ergänzung – TuS Germania Schnelsen III hat nach dem 15. Spieltag zurück gezogen. Sämtliche Spiele sind annulliert und aus der Wertung genommen worden.

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TuS Germania Schnelsen III – HFC Falke 3:2 (2:1)

Königskinderweg 1 (Rasen), Königskinderweg 67 a, 22457 Hamburg
Sonnabend, 20.08.2016, 13:00 Uhr

 

Nach zwei Unentschieden ging es auswärts zum Vorjahresvierten der Kreisliga 2. Die Germanen zeigten von Beginn ihre fußballerische Qualität und ließen Falke keinen Moment zum Durchatmen. Einen Riemer-Schuss (1.) von der Strafraumgrenze lenkte Verstege zur Ecke, die allerdings noch nichts einbrachte. Kaum schien der Ball geklärt, flog er auch wieder in die Gefahrenzone. Die Jungs von Coach von Hellmann waren überhaupt noch nicht auf dem Platz, konnten ein weiteres Mal klären, ehe Schnelsen zuschlug.

 

Falke mit Problemen in der Rückwärtsbewegung, Germania schnell über rechts und Nico Bader hält den Fuß hin – 1:0 (3.). Die Gastgeber weiter zielstrebig, wieder wurde ein Riemer-Schuss vom Sechzehner abgewehrt (5.). Die daraus resultierende Ecke schlug der Germanen-8er auf den Kopf von Michael Frauenstein und es klingelte erneut im Falken-Nest. Der Schock der Falken wurde durch die verletzungsbedingte Auswechslung von Haras, der in der Szene umgeknickt war, noch verstärkt.

 

Auch in der Folgezeit die Gastgeber giftig in den Zweikämpfen und gefährlich bei Kontern. Der HFC Falke fand überhaupt nicht statt und konnte froh sein, das manche Situation von den Hausherren nicht mehr so konsequent ausgespielt wurde. Auch ein deutlich höherer Rückstand war alles andere als unrealistisch.

 

Im Laufe der Spielzeit schaffte es der Gast sich mehr Spielanteile zu erarbeiten und mit der ersten echten Tormöglichkeit gar zu verkürzen. Schön herausgespielt, verwandelte Schönfeld eine Heath-Hereingabe zum 2:1 (29.). Auch in dieser Phase ließ Falke Konter zu, bei einem davon rettete Litrico in höchster Not vor dem freistehenden Riemer (33.).

 

Zwar kamen die in rot-weiß spielenden Gästen häufiger vor den Kasten von Hendrik Zander, doch mehr als Halbchancen sprangen hierbei nicht heraus. Unter dem Strich war der bis dato flügellahme Falke mit dem knappen Rückstand gut bedient. Wer sich Hoffnung auf eine schnelle Wende gemacht hatte, wurde im HFC-Lager enttäuscht.

 

Die ersten zehn Minuten in der zweiten Hälfte gehörten abermals der Drittvertretung von Germania Schnelsen. Pein (49.) und Riemer (51.) aus der Distanz, zielten ebenso wie Bader (53.) daneben. Weiter im Zwei-Minuten-Takt: Spielerisch schön anzusehen der Doppelpass von Pein/Reimer, der aber aufgrund der starken Parade von Verstege, nach Pein-Schuss, nicht veredelt wurde.

 

Das Spielgeschehen verschob sich langsam in Richtung Germania-Tor, ohne für Torgefahr zu sorgen. Hier spielten auch die Wechsel auf Falke-Seite und Ausrichtung auf ein offensives 4-4-2 sicher eine Rolle. Mit zwei Mittelstürmern wurde der Ausgleich erzwungen, als ein langer Ball auf Schönfeld verlängert wurde und der Torjäger seinen Doppelpack schnürte (69.). Begünstigt durch den dämlichen Platzverweis für Germania wurde der HFC stärker und drängte auf die Führung, wobei die zwingenden Möglichkeiten Mangelware waren. Einzig Steven Schönfeld hätte das Spiel komplett auf den Kopf stellen können, als er einen Jänicke-Pass aus vier Metern haarscharf am Kasten vorbei setzte (88.).

 

Auch mit zehn Mann war Germania weiterhin konterstark. Ein sehenswerter Schlenzer aus 18 Metern von Riemer flog knapp vorbei (84.), gegen Pein rettete Verstege (89.), ehe der überragende Timo Riemer zum 3:2 (90.) einschoss. Das dem Siegtreffer ein weiterer unnötiger Ballverlust der Falken vorher ging, passte zu diesem Nachmittag.

 

Letztendlich ein hochverdienter Sieg von Germania III, die somit dem HFC Falke die erste Niederlage im 31. (gespielten) Ligaspiel bescherten, und in der Tabelle weiter kletterten. Der HFC somit endgültig auf dem harten Boden der Realität in der Kreisliga angekommen. Nun gilt es den Mund abputzen und sich in die Erfolgsspur zurück zu arbeiten.

 

 

Aufstellung HFC Falke:

24 Dennis Verstege – 21 Markus Stromberger (ab 59.: 10 Daniel Brehmer), 3 Christopher Dobirr, 5 Damian Haras (ab 9.: 18 Tobias Herbert), 11 Angelo Litrico – 16 Matthias Jänicke, 34 Henrik Petersen – 22 Malte Winterholt (ab 59.: 7 Christian Schümann) – 6 Colin Heath, 9 Steven Schönfeld, 20 Timo Braasch

 

Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 1:0 Bader (3.), 2:0 Frauenstein (5.), 2:1 Schönfeld (29. / Vorlage Heath), 2:2 Schönfeld (69. / Braasch), 3:2 Riemer (90.)

 

Gelbe Karten (HFC Falke): Stromberger, Dobirr, Braasch
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Martens (Germania III / 73. / Schiedsrichterbeleidigung)

 

Zuschauer: 250

 

Die Mannschaft in Zahlen:

# Spieler PositionToreAssistsGKGRKRK
24Dennis Verstege (bis 20.01.17)Torwart00000
21Markus StrombergerMittelfeld00000
3Christopher DobirrAbwehr00000
5Damian HarasAbwehr00000
11Angelo LitricoSturm00000
16Matthias JänickeAbwehr00000
34Henrik PetersenMittelfeld00000
22Malte WinterholtMittelfeld00000
4Colin HeathMittelfeld00000
9Steven SchönfeldSturm00000
20Timo Braasch (bis 16.02.17)Sturm00000
7Christian SchümannSturm00000
18Tobias HerbertAbwehr00000
10Daniel BrehmerMittelfeld00000

Legende: GK = Gelbe-Karten, GRK = Gelb-Rote-Karten, RK = Rote-Karten

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