Umbruch zum Aufbruch – das neue Falke-Gesicht!

 

Umbruch zum Aufbruch – das neue Falke-Gesicht!

 

Vier Jahre fliegt der Falke nun bereits durch die Hamburger Amateurklassen – unglaubliche Erlebnisse und Erfolge liegen bereits hinter uns und diverse emotionale Momente vor uns.

Emotional wird es mit Sicherheit auch, wenn wir am Saisonende einen großen Teil unserer Spieler verabschieden müssen. Unterschiedlichste Gründe sorgen immer mal wieder für eine Änderung innerhalb eines Kaders. Ungewöhnlich sicher nicht, aber Falke ist auch nicht gewöhnlich.

 

Zwischen schlechten Rahmenbedingungen und rosigen Aussichten

 

Sehr schade, dass uns bei einem großen Teil der Abgänge die Argumente fehlten, sie im Verein (z.B. in der zweiten Mannschaft) zu halten – Argumente wie eine sichere Trainingsstätte mit guten Bedingungen hätten schon gereicht. Bei einem Verein, der keine Heimat hat und auf die Gunst des Bezirksamtes angewiesen ist, ein fast unmögliches Unterfangen möchte man meinen – gut, dass sich mit dem Antrag „Perspektiven für den HFC Falke in Eimsbüttel entwickeln“ (Dietmar Kuhlmann und GRÜNE-Fraktion) endlich etwas bewegt in der Bezirksversammlung.

Trotzdem missfällt es uns natürlich extrem, dass in den letzten Wochen etliche Kunstrasenplätze in unserer näheren Umgebung nicht genutzt wurden, während wir außerhalb der Stadtgrenzen oder in Hallen trainieren. Zurückgezogene Mannschaften verbleiben als feste Trainingszeiten auf den Anlagen anstatt uns kurzfristig Möglichkeiten zu schaffen. Ganz zu schweigen von den erst im Mai/Juni beginnenden Planungen innerhalb des Bezirksamtes hinsichtlich einer Platzzuteilung.

 

Auch wenn es für den einen oder anderen Spieler zu spät kommt, ist die klare Forderung der Politik und die weiteren Gespräche doch mehr als verheißungsvoll und die unterschiedlichen Optionen werden hervorragende Perspektiven ab der nächsten Saison bieten – für unsere Kaderplanung kam diese Entwicklung leider zu spät.

 

In Hamburg sagt man Tschüss – Falke 2.0

 

Als Abgänge verzeichnen wir: Litrico (SC Condor AH), Pagenkop (Bramfeld), Bräuer (Weltreise mit seiner Bald-Ehefrau), Kirchner (unbekannt), Lorenzen (Freizeitliga, Pass bleibt für den Notfall bei uns). Des Weiteren wird sich mit Haras, Schönfeld, Lühr, Brehmer und Jungs aus der Zweiten eine größere Gruppe von Spielern einem anderen Klub anschließen. Schön zu sehen, dass sich innerhalb der letzten Jahre enge Freundschaften gebildet haben, die nun auch einen gemeinsamen Weg beschreiten wollen – natürlich sehr schade, dass dies nicht mehr mit dem Falken auf der Brust ist.

Präsidiumsmitglied Daniel Brehmer wird weiter aktives Mitglied bleiben und vor allem alles rund um die Kleine Heimat vorantreiben, aber sein Amt im Präsidium zum Ende der Saison zur Verfügung stellen.

 

Korsett steht – Umbruch im Sommer abschließen

 

Im Winter haben wir bereits den zweiten Step des Umbruches vollzogen, diesen werden wir in der Sommerwechselperiode abschließen und der Falke bekommt ein neues Gesicht. Herausforderung und Chance zugleich. „Wir haben bereits im Winter gesehen, wie viel frischen Wind die Neuzugänge hereingebracht haben. Wir freuen uns auf das neue Gesicht der Mannschaft“, so Trainer Dirk Hellmann. Ganz wichtig sind dabei die Zusagen des Korsetts aus der aktuellen Mannschaft: Bröcker, Wiese, Petersen, Wendt, Hanke, Grienig Karmazyn, Nicolai, Briegert bleiben sicher. Bennet Packheiser bleibt ebenfalls, allerdings ist eine studienbedingte Veränderung möglich. Weitere Zusagen stehen kurz bevor. „In der Kaderzusammenstellung muss man auch mal einen Rückschlag hinnehmen. Dies gilt für Spieler, die man gerne haben oder auch behalten möchte. Private oder berufliche Entwicklungen haben im Amateursport natürlich einen großen Einfluss“, erklärt unser Sportlicher Leiter Christopher Dobirr und fügt an: „Wir werden ein starkes Team in der neuen Saison haben. Ein Team, das den leidenschaftlichen und intensiven Fußballs unseres Trainerteams auf den Platz bringt und auf sowie neben dem Platz gemeinsam harmonieren wird. In Kürze werden wir einige Namen präsentieren.“

 

Ein gebührender Abschied kann nur der Aufstieg in die Landesliga sein. Die Abgänge werden in den letzten fünf Spielen alles in die Waagschale werfen und auch wir wollen sie mit dem größtmöglichen sportlichen Erfolg verabschieden.

 

In Hamburg sagt man Tschüss, das heißt auf Wiedersehen.