Info vom Präsidium

 

Jetzt, da wir Eure ungeteilte Aufmerksamkeit haben, dürfen wir Euch beruhigen. Selbstverständlich wird es keine Freundschaftsschals geben und auch sonst möchten wir niemanden von Euch dazu nötigen, seine unter Umständen noch vorhandene Abneigung gegen die Braun-Weißen abzulegen und auf eitel Sonnenschein zu machen, wenn wir sie am 8. Oktober an der Waidmannstraße empfangen. 

 

Nichtsdestotrotz möchten wir – auch im Namen unserer Mannschaft – um sportliche Fairness Eurerseits bitten. Wie Ihr wisst, spielen auch bei uns ehemalige St. Paulianer und sogar durchaus solche, die außerhalb der Kreisliga dem Verein vom Millerntor die Daumen drücken. Natürlich wollen und werden wir nie die Vergangenheit bzw. die Wurzeln des HFC Falke vergessen und viele von Euch haben sicherlich noch immer eine ausgeprägte Antipathie gegen St. Pauli. Aber mit der Gründung unseres Vereins haben wir neue Wege bestritten und uns in den bisher 15 Monaten Spielbetrieb einen sehr guten Ruf erarbeitet, was Fairness gegenüber Gegnern und Schiedsrichtern angeht. In diesem Zuge wäre es mehr als wünschenswert, wenn wir es auch in brisanten Spielen so beibehalten. Schließlich ist es das nicht wert, die Werte unseres Vereins in einem Spiel zu gefährden. 

 

Anstatt des so typischen „Anti-Gehabes” und Schmähgesängen lasst uns etwas Niveau ins Spiel bringen und auf uns und unsere Mannschaft konzentrieren – alles andere sollten wir gepflegt ausblenden können. Aus diesem Grund möchten wir Euch bitten, vom stumpfen, pauschalen “Scheiß St. Pauli” abzusehen, sondern kreativ und spielbezogen die Falken zum Sieg zu schreien. Ihr müsst Euch wahrlich nicht lieben und natürlich gehören eine spannungsgeladene Atmosphäre sowie Emotionen zum Fußball dazu. In jedem Fall soll der HFC Falke für Respekt und Spaß am  Amateurfußball stehen, zu dem auch der Gegner gehört, ohne den wir unser Hobby und unsere Leidenschaft nicht ausüben können. 

 

Es dankt bereits im Voraus

Danny Dwenger für das Präsidium des HFC Falke e.V.