Liga-Kader: Veränderungen zum neuen Jahr

 

 

Zum nahenden Jahresende ist es leider an der Zeit, zwei verdiente Spieler zu verabschieden. Schweren Herzens müssen wir die Abgänge von Timo Wedler und Köksal Arslan bekanntgeben.

 

Timo verkörperte über lange Zeit wie kein Zweiter auf sportlicher Ebene unseren Verein. Als Mann der ersten Stunde durchlief er das erste Probetraining und wusste von Beginn an sowohl fußballerisch als auch menschlich zu überzeugen. Als integrativer Charakter war der Außenverteidiger innerhalb des Teams ein gern genommener Ansprechpartner und nicht zuletzt auch Teil des Mannschaftsrates und Co-Captain. Nicht nur seine gesundheitliche Situation (Kiefer-OP), sondern auch neue Aufgaben auf beruflicher Ebene ließen Timo sich bereits in der Hinrunde ein Stück weit von uns entfernen. Eine auch für ihn unbefriedigende Situation, die in ihm die Entscheidung reifen ließ, im Winter seine Zelte bei uns abzubrechen.

 

„Wir können Timo einfach nur dankbar für seinen Einsatz innerhalb der Mannschaft auf und neben dem Feld sein. Es war toll, dass er unsere sportlichen Geschicke über zwei Jahre mit begleitet und geprägt hat. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute – und man sieht sich sicher auf irgendeinem Fußballplatz“, richtet das Offiziellenteam noch ein paar warme Worte an Timo.

 

Als zweiten Winterabgang verzeichnet die Ligamannschaft Offensivspieler Köksal Arslan. „Köki“ hatte sich im Vorbereitungsspiel beim Bramfelder SV eine schwere Knieverletzung zugezogen. Der „Totalschaden“ wurde in einer OP korrigiert und so ganz allmählich geht es auch wieder bergauf. Auch bei Köksal spielen berufliche Angespanntheit und private Gründe eine Rolle, dass er zuletzt kaum noch an der Teamgemeinschaft teilnahm. „Wir haben uns offen und ehrlich ausgetauscht und am Ende die Entscheidung getroffen, dass es für alle Beteiligten der richtige Schritt ist, getrennte Wege zu gehen“, so Helle und fügt an: „Köki ist ein herzensguter Typ, der auf fußballerischer Ebene natürlich alles mitbringt. Leider hat ihm sein Körper auch immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass er sein volles Potenzial gar nicht abrufen konnte. Wir wünschen ihm privat, gesundheitlich und beruflich alles Gute.“