Licht und Heimat – die aktuelle Entwicklung

Die gute Nachricht zuerst – unsere Beharrlichkeit in Bezug auf die Trainingsbedingungen hat kurzfristig zu einer Verbesserung geführt. Seit letzter Woche trainieren wir donnerstags am Königskinderweg in Schnelsen. Zwar weiterhin auf Grand (die Tennenschicht wurde erst vor wenigen Wochen erneuert), allerdings mit optimalem Flutlicht, welches den Platz von beiden Seiten erhellt. Da wir das komplette Großspielfeld zugesprochen bekommen haben, können auch beide Mannschaften zeitgleich trainieren. Gerade im Austausch untereinander, sei es auf sportlicher oder sozialer Ebene, ein äußerst wertvoller Aspekt.

 

Der schlechte Teil dieser Nachricht bedeutet allerdings das wir für unsere insgesamt vier Einheiten pro Woche an drei verschiedenen Standorten „zu Hause“ sind. So trainiert die Erste montags in Tangstedt und Falke Zwo zur selben Zeit an der Vogt-Kölln-Straße. Zusammen mit unseren Spielorten Rudi-Barth-Stadion und Steinwiesenweg haben wir gar fünf Orte, an denen Falke seine Zelte aufschlägt. Also wirklich von einem „Zuhause“ kann nicht gesprochen werden.

 

Eine sportliche Heimat wird der Steinwiesenweg jedenfalls nicht werden. Das Bezirksamt teilte uns Ende September mit, dass durch den vom SV Eidelstedt geplanten „Sportpark Steinwiesenweg“ für Falke nicht nur dort kein Platz sein wird, sondern auch im gesamten Bezirk Eimsbüttel keine wirkliche Fläche vorhanden ist auf der sich unser Verein in den kommenden Jahren entwickeln kann. So gesehen ist es nicht von der Hand zu weisen, dass wir uns in andere Bezirke umorientieren (müssen), wenn wir einen eigenen Platz haben wollen.

 

Bittere Nachrichten, die uns aber nicht den Kopf in den Sand stecken lassen. Vielmehr sind es die kleinen Schritte (wie die eingangs erwähnte Verbesserung), die uns motivieren. Als Zeichen gegenüber der Sportlichen Leitung als auch den Mannschaften wichtig sowie um das allgemeine Bewusstsein zu verändern, dass wir medial befeuert gute Chancen haben unsere Ziele langfristig umsetzen zu können.

 

Und da sind wir beim Thema – Heimat UND Langfristigkeit! Auf unserer Mitgliederversammlung am 07. Oktober hatte Tamara die Idee einer seriös geplanten Crowdfunding-Kampagne erstmals aufgezeigt. Hier gilt es natürlich im ersten Schritt Geld einzusammeln, darüber hinaus auch unser Thema geschickt in der Öffentlichkeit zu platzieren. Nur durch den Mix aus Nervfaktor in Richtung Verwaltung und Politik sowie einem klaren Plan, können unsere Ziele und Träume verwirklicht werden.

 

Näheres wird in der öffentlichen Präsidiumssitzung am kommenden Dienstag, 23.10. um 19:30 Uhr, in der „Kleinen Heimat“ (Fruchtallee 124) diskutiert und vorangetrieben. Nicht nur das Thema selbst, sondern auch die Entwicklung der „Kleinen Heimat“ kann bestaunt werden. Auch wenn es dort noch viel zu tun gibt, lässt sich doch mehr und mehr ein Zuhause für den HFC Falke erkennen. Eins in dem allerdings der Ball nie rollen wird.

 

Für das Projekt der Suche und Entwicklung einer dauerhaften Trainings- und Spielstätte bedeutet dies, dass sämtliche Falken hinter der Sache stehen müssen und sich viele hier aktiv einbringen müssen. Anderenfalls würden wir ewig ein „Wanderfalke“ bleiben…

 

Das Präsidium des HFC Falke e.V.