Spielbericht Freundschaftsspiel TuS Germania Schnelsen II – HFC Falke 3:1 (2:1)

Spielbericht TuS Germania Schnelsen

Schnelsen 1 (Kunstrasen), Riekbornweg 5, 22457 Hamburg Mittwoch, 01.07.2015, 19:30 Uhr

 

 

Über 200 Zuschauer machen sich auf nach Schnelsen, um das 3. Spiel der Falken zu sehen. Schöne Randnotiz: Die kompletten Einnahmen sind von Germania an das Kinderhospiz Sternenbrücke gespendet worden. Der HFC hat von Beginn die Kontrolle über das Spiel, und hatte nach drei Minuten die erste Großchance. Nach einer schönen Kombination setzte Björn Naruhn den Ball knapp rechts neben das Tor.

 

Erste Schockmomente waren die frühen verletzungsbedingten Wechsel von Onno Lorenzen (Oberschenkel) und Patrick Meins (Hand). Nichts desto trotz spielte die Hellmann-Elf weiter munter nach vorn, ohne sich ersthafte Chancen zu erarbeiten. Bis zu dem Moment als Björn Naruhn im Germania-Strafraum gelegt worden ist, und Marcell Voß den Elfer links unten einschweißte (21.). In der Folgezeit hätte der HFC die Führung ausbauen können, jedoch vergab erst Marcell Voß freistehend einen schwer zu kontrollieren Ball (26.), ehe Jean-Pierre Stegemann die – direkt auf das Tor geschlagene – Ecke von Jan Ramelow über die Latte lenkte (35.).

 

Bis auf einen Freistoß (23.), der knapp über das rechte Kreuzeck flog, konnte der letztjährige Holsten-Pokal-Finalist wenig Zwingendes vorzeigen. Wie es im Fußball dann passiert, rächt es sich die Chancen ausgelassen zu haben: In der Rückwärtsbewegung ist die Falke-Abwehr unsortiert und Germania gleicht durch Keven Herrmann (36.) aus, um direkt nach Wiederanstoß erneut durch Julian Lock (37.) zuzuschlagen. 

 

Anschließend war der Spielfluss raus und der HFC froh, dass es in die Pause ging.

 

Zu Beginn von Halbzeit zwei die Chance für die Hausherren das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Nach einer Freistoßflanke köpfte Ihab Abou-Khalil den Ball an die Latte (47.). Danach spielte sich nicht viel zwischen den Strafräumen ab und die einzige Chance war ein Drehschuss von Marcell Voß. In der 71. Minute war Germania wieder am Zuge: Per Doppelpass leitete Keven Herrmann das 3:1 ein, und versengte den Ball rechts unten im Falke-Netz.

 

Ein letztes Aufbäumen war beim HFC zu sehen. Erst jagte Mats Jäger den Ball an das Lattenkreuz (80.), ehe Pascal Bock den Nachschuss um den Pfosten gekratzt hat. Kurz darauf vergab Niklas Koopmann die letzte Chance des Spiels, als er seinen Schuss verzog (83.). Ein insgesamt verdienter Sieg, da Germania konsequenter in der Chancenverwertung war und Falke nur die erste halbe Stunde das Spiel bestimmte.

 

Neben den Spielern der Anfangsphase, sind in der 2. Halbzeit mit Jan Ramelow und Marcell Voß zwei weitere Spieler angeschlagene Spieler ausgewechselt worden. Hoffen wir, dass sich das Falke-Lazarett schnell wieder lichtet.

 

Aufstellung HFC Falke:

1 Patrick Meins (ab 14.: 12 Dennis Ettmeier) – 27 Jan Ramelow (ab 57.: 21 Timo Wedler), 5 Damian Haras, 31 Onno Lorenzen (ab 10.: 3 Christopher Dobirr), 18 Tobias Herbert (ab 46.: 22 Torben Aschendorf) – 6 Dennis Ofuso (ab 73.: 23 David Rogge), 21 Timo Wedler (ab 46.: 8 Sebastian Semtner) – 13 Björn Naruhn (ab 46.: 17 Francis Fabian) – 9 Marcell Voß (ab 73.: 11 Simon Kopeinig), 23 David Rogge (ab 46.: 20 Niklas Koopmann), 11 Simon Kopeinig (ab 46.: 28 Mats Jäger)

 

Trainer: Dirk Hellmann

 

Tore: 0:1 Voß (21., FE / Foul an Naruhn), 1:1 Herrmann (36.), 2:1 Lock (37.), 3:1 Herrmann (71.) Gelbe Karte (HFC Falke): Wedler

 

Zuschauer: 220

 

 

Dankbar rückwärts – mutig vorwärts

Danny Dwenger