Weihnachtsgedanken

 

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und es ist Zeit mal zurückzublicken: Trainer Dirk Hellmann tut dies in seinem persönlichen “Falke-Adventskalender”.

 

Ehe Ihr dort einsteigt, vorab noch mal ein großer Dank an unsere Mannschaft, Trainer-und Betreuerteam.  Danke aber auch an unsere vielen fleißigen Falken, die unseren Verein an den verschiedensten Stellen neben dem Platz immer wieder tatkräftig unterstützen. Ohne Euch alle wäre unser Verein nicht das was er ist. Ein verdammt geiler Verein!

 

Im Namen des Präsidiums wünschen wir Euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches 2016.  

 

Der Falke-Adventskalender

 

Ich bin kein großer Weihnachtsfreund. Vielleicht ein denkbar schlechter Einstieg, um das erste halbe Jahr HFC Falke e.V. Revue passieren zu lassen, denn zumindest das Datum erinnert an den Mann mit dem weißen Bart, Gebäck und ein paar erholsame Tage im Kreise der Familie. Letzteres ist es denn auch, was ich an diesem Fest bevorzuge. Es ist Zeit, einmal kräftig durchzuatmen.

 

Wenn mich jemand fragt, wie die ersten Monate als „Falkner“ verlaufen sind, dann passt die Antwort zu den Falken: „Wie im Fluge!“ Unzählige neue Eindrücke, die nicht nur darin begründet sind, dass es meine erste Trainerstation ist, sondern viel mehr die Art und Weise, wie Fußball in diesem Verein gelebt und geliebt wird. Ein längst vergessenes Vereinsleben wird hier für den Amateursport neu geschrieben. Für den Einsatz und die Hingabe, egal in welcher Form sei allen gedankt. Darauf können wir alle stolz sein.

 

Mein eigener Falke-Adventskalender

 

Ich habe mir einige Tage überlegt, wie ich auf die letzten Monate zurückblicken könnte. Und was bietet sich dabei besser an als ein Adventskalender. 24 Türchen, auch wenn ich wahrscheinlich ein paar mehr gebraucht hätte. Keine Angst, ich werde auch keine 24 Ereignisse aufzählen, aber gebe Euch gerne ein paar Einblicke in meine Highlights der Hinrunde.

Hinter dem ersten Türchen stehen die Spielergespräche vor der Saison mit Nils und Stoffi. Wir wusste alle nicht, wie kommt unsere Anfrage bei potenziellen Neuzugängen an? Die Antwort: uneingeschränkt gut. Auch wenn nicht jeder Spieler den Weg zu uns gefunden hat, alle waren fasziniert von der Idee, die hinter dem HFC Falke e.V. steckt. Ein dickes Lob an jedem, der diesen Verein mit aus der Taufe gehoben hat.

 

Natürlich steht hinter einer weiteren Tür das Probetraining. Wir haben insgesamt acht Spieler aus diesen beiden Einheiten „ziehen“ können. Das Niveau konnte sich sehen lassen, vielen Dank an jeden Teilnehmer für das Interesse und den Mut, daran teilzunehmen.

 

Schnell zum nächsten: Ein Trainingslager im beschaulichen Dohren, welches sich in der Nachbetrachtung als ungemein wichtig für den Mannschaftszusammenhalt herausstellte. Eine Hierarchie herauszubilden, eine Mannschaft zu formen, wurde von uns im Vorfeld als vielleicht schwierigstes Unterfangen herauskristallisiert. Zur Winterpause kann ich dies als Fehleinschätzung einstufen, denn wie die Jungs sich zusammengefunden haben, ist einfach nur genial. Jedem einzelnen Spieler gebührt dafür ein Riesenrespekt, in puncto Teamführung machen sie es mir sehr einfach. Allen voran, die erfahrenen Haudegen, die alle Erwartungen übertroffen haben.

Der Jahresausklang bei der Weihnachtsfeier hat diese Tendenz dann nochmal bestätigt. Ihr seid einfach eine geile Truppe!

 

Tja, und sportlich haben wir bereits einiges erlebt. Ich denke nur zu gerne an das erste Pflichtspiel zurück. Eine unglaubliche Choreo mit über 750 Zuschauern in der ersten Pokalrunde – und wo wir gerade beim Pokal sind: die Regen-Verlängerungsschlacht gegen Komet Blankenese. Ja, das ist Fußball!

Über das Ausscheiden in einem denkwürdigen Spiel gegen Oberligist Buchholz, die wir am Rande der Überraschung hatten, müssen wir keine weiteren Worte verlieren. Wir waren, so glaube ich, alle stolz und enttäuscht zugleich. Ein Gefühl, welches wir uns nur durch einen großen Auftritt erarbeiten konnten.

Nicht minder beeindruckend war das Topspiel der KK5 an einem verregneten Freitagabend in Schenefeld. Das Zustandekommen des Ergebnisses wirkt auch jetzt noch etwas nach, aber das Drumherum mit über 600 Zuschauern eine Eins mit Sternchen. Negative Randerscheinungen wurden im Nachgang diskutiert und besprochen – das ist Verein.

 

Springen wir zur Tür Nummer 24. Hier steht für mich der gesamte Verein, jeder Einzelne, der den HFC Falke e.V. zu einem einmaligen Erlebnis macht. Alles in allem habe ich mein größtes Weihnachtsgeschenk also bereits im Sommer erhalten. Danke, dass ich Eurer Trainer sein darf!

 

Einfach nur DANKE!

 

Ich will diese Chance auch nutzen, um meinem Trainerteam DANKE zu sagen. Stoffi, Dennis, Jan– Danke! Danke auch an die fleißigen Hände von Thommy, seine zeitweise Vertretung durch Frank und Karin, und natürlich an die magischen Finger von Björn und Ann-Sophie. Weiter geht’s mit Tamara, NKB und Danny für die aufopferungsvolle Arbeit und die unzähligen zielführenden Gespräche. Alle macht ihr es mir wahnsinnig einfach, Trainer dieses Vereins zu sein. Danke.

 

Ich könnte wahrscheinlich noch einige Zeilen weiter machen, aber jetzt genug mit dem Geschwafel. Ich wünsche allen Mitgliedern ein paar erholsame Tage mit Euren Familien, kommt gut ins neue Jahr. Eine Aufgabe habe ich aber noch: nehmt euch Zeit und öffnet Eure ganz eigenen Falke-Türchen. Genießt alles das, was bereits geschehen ist und freut Euch auf alles, was da noch kommt.

 

 

In diesem Sinne
dankbar rückwärts – mutig vorwärts!

Euer Weihnachts-Helle